Plötha l Am Wochenende mussten die Zerbster Verbandsliga-Handballer des HSV 2000 ohne ihren Kapitän Erik Lewin und Karsten Walter beim Tabellenführer, der SG Saaletal, antreten. Der Gastgeber nutzte den Vorteil einer vollen Bank clever aus und gewann das Spiel eindeutig mit 38:23 (20:11).

In den ersten acht Minuten konnte der HSV noch dagegen halten. Durch Tore von Kai Konrad und Jonas Hohmann wurde der SG Paroli geboten. Sebastian Engler im Tor konnte einige Bälle halten und damit das Tempospiel der Zerbster einleiten.

Dennoch hatten die Gäste erhebliche Probleme in der Deckung. Toni Richter stand nicht immer richtig zum Gegenspieler, so dass es viele Freiräume für den Gegner gab. Kontinuierlich bauten die Gastgeber ihren Vorsprung aus und führten zur Halbzeit klar mit 20:11.

Die Angst davor, die ersten Minuten der zweiten Hälfte zu verschlafen, wurde nicht bestätigt. Es dauerte fünf Minuten, ehe das erste Tor fiel. Leider für den Gegner. Durch seine stark besetzte Bank konnte er nun Kräfte sparen und den HSV zu Fehlern zwingen. Zu zaghaft und vor allem viel zu schnell schlossen die Zerbster ab. Diese Fehlwürfe wurden jetzt vom Favoriten konsequent in Konter umgewandelt.

Der jetzt im Tor stehende Christian Geilich hatte einen schweren Stand gegen die freien Spieler, aber auch er konnte einige Bälle entschärfen und somit dazu beitragen, dass der Vorsprung nicht noch größer wurde.

Nun musste auch noch Konrad ausgewechselt werden, da er sich am Fuß verletzte. Somit musste Trainer Markus Natho in den letzten Minuten wieder aushelfen.

Am Ende des Spiels hatten die Zerbster zwar eindeutig mit 23:38 verloren, aber wieder einmal gezeigt, dass ein Großteil der Mannschaft auch nach dem nicht mehr zu verhindernden Abstieg aus der Verbandsliga die letzten Spiele mit Würde zu Ende bringen wollen.

HSV 2000 Zerbst: Geilich, Engler - Rummel, Richter, Hohmann (10/1), Tiepelmann (3), Borchers (1), Konrad (8), Natho.