Walternienburg l Nach dem Mittagessen im Fährmann in Ronney wurde ein ausgiebiges Bogentraining bei den Burgschützen durchgeführt. Das schon seit DDR-Zeiten gewachsene gemeinsame Zusammentreffen der Sportlehrer aus der Region Zerbst bringt sie immer wieder zu interessanten Punkten in Nah und Fern.

Angeregt durch die erfolgreiche Arbeit der Walternien- burger Burgschützen und deren große Erfolge, die sie regelmäßig bei Turnieren unter Beweis stellen, sollte es dieses Mal das Bogenschießen sein.

Schon nach den ersten Pfeilen stellte sich heraus, dass es doch nicht ganz so einfach wird, wie es aussieht. Jedoch durch die fachliche Anleitung des Vorsitzenden Heiko Block konnten schnell Verbesserungen in der Schießhaltung, im Bogenhandling und vor allem beim Trefferbild erzielt werden. Man merkte allen auch den großen Spaß am Bogenschießen an. Es ist nicht nur das Schießen allein, sondern man muss sich bei jedem Schuss aufs Neue konzentrieren und sich selbst zur inneren Ruhe bringen.

Das fiel den Sportpädagogen eher leicht, denn das ist es ja, was sie in ihrem gesamten Berufsleben den Schülern zu vermitteln versucht haben. So verging der Nachmittag wie im Flug und am Ende wagten sich einzelne sogar an den sogenannten Odysseus-Schuss, den man auf dem Boden sitzend ausführen muss. In der Sage flog der Pfeil durch die Öffnungen von zwölf Äxten, ohne das Metall zu berühren. Bei den Burgschützen sind es aber nur drei Styrodurscheiben mit Loch, die in jeweils etwa drei Metern Abstand stehen. Das ist sogar für erfahrene Schützen eine Herausforderung. Am Ende des Bogentrainings war jeder auf sein Erreichtes stolz und es wurden erste Anfragen auf eine Wiederholung eines solchen Trainings-Tages gestellt.

Wer auch einmal so ein Bogentraining machen möchte oder Fragen zu den Trainingszeiten hat, kann sich bei Heiko Block unter Telefon (0152/ 27 24 18 61) melden oder sich im Internet informieren.