Zerbst l Nachdem im letzten Jahr der Unstrut-Radweg von der Quelle in der Nähe von Silberhausen bis zur Einmündung in die Saale bei Naumburg erfolgreich absolviert wurde, sollte diesmal in der Zeit vom 5. bis 8. Mai die erste Teilstrecke des insgesamt über 400 km langen Saaleradweges von der Quelle, in der Nähe von Münchberg, bis nach Jena in Angriff genommen werden.

Die zweite Teilstrecke von Jena bis zur Einmündung der Saale in die Elbe bei Barby ist schon für das kommende Jahr fest eingeplant.

Zunächst ging es per Bahn mit den Rädern nach Münchberg zum Ausgangsort der diesjährigen Radtour. Der zirka 45 km lange Weg zum ersten Etappenziel in die oberfränkische Stadt Hof in Bayern führte zunächst zur Saalequelle, die idyllisch im Fichtelgebirge in der Umgebung von Zell gelegen ist. Von der Saalequelle aus ging es dann weiter über zahlreiche Abfahrten und lange kräftezehrende Steigungen, teilweise entlang der Bundesstraße 289, bis nach Hof.

Die zweite 63 km lange Etappe zog sich über einander wechselnde anspruchsvolle Anstiege und Abfahrten bis nach Saalburg, wo die Zerbster abends etwas erschöpft in einem Feriencamp, wunderschön an einem Stausee der Saale gelegen, Quartier bezogen. Die dritte und mit 67 km längste Etappe führte durch den Naturpark Thüringer Schiefergebirge von Saalburg nach Saalfeld.

Positives Resümee

Für ihre Mühen beim Bewältigen zahlreicher Höhenmeter bei Anstiegen wurden die Grün-Weißen mehrfach belohnt durch herrliche Fernsichten auf grüne weitgezogene Täler.

Die vierte Etappe mit einer Streckenlänge von zirka 56 km von Saalfeld über Rudolstadt und Kahla zur Universitätsstadt Jena gilt vom Anforderungsprofil her als familienfreundlich, mit wenigen steilen Anstiegen auf gut ausgebauten Radwegen, stellenweise wenig befahrenen Nebenstraßen und ließ sich gut bewältigen. Bevor es wieder von Jena mit dem Zug nach Zerbst ging, wurde auf dem sehenswerten historischen Jenaer Marktplatz bei Kaffee und Kuchen und sommerlichem Wetter ein erstes positives Resümee der Erlebnistour gezogen.

Die Radtour führte an dem Bleiloch- und dem Hohenwartestausee mit einer Gesamtlänge von 28 km vorbei.