Lübs l Beim Tabellenvierten TSV Brettin/Roßdorf wartet eine schwere Aufgabe. Beide Teams trennen nur zwei Punkte und es ist ein Kampf auf Augenhöhe zu erwarten. Aber chancenlos sind die Rot-Weißen nicht.

personeller Engpass

Auch der TSV fuhr zuletzt zwei Siege ein. Das Hinspiel gewann aber der VfL mit 3:1 und wenigstens ein Punkterfolg sollte heute das Ziel der Truppe um Trainer Andreas Schunke sein. Doch es sieht personell wieder eng aus. „Das wird auch in den nächsten zwei Spielen so bleiben“, sagte „Schunki“, der hofft, dass sich die Lage dann etwas entspannt.

Tino Raugust ist länger verletzt. Florian Baumgart und Christian Schrimpf fehlen privat und Martin Beutner ist noch krank. Er fährt zwar mit, wird aber nicht durchspielen können. Eventuell wird ein Spieler der Zweiten, die heute selbst um 15 Uhr zum Derby in Loburg gastiert, aushelfen.

„Ich habe auf jeden Fall elf Leute zur Verfügung“, so der Banker, der „ein Spiel auf Augenhöhe erwartet“. „Wir können durch die zwei Siege, die sehr wichtig waren, vielleicht etwas befreiter aufspielen und stehen nicht so unter Druck.“

So will der Trainerfuchs heute „aus einer sicheren Abwehr spielen und versuchen, nach vorn Akzente zu setzen“. Dabei hofft er, dass die Chancenverwertung, „die sich in den letzten Spielen etwas gebessert hatte“, den positiven Trend beibehält.

Glück nicht ausreizen

Vor allem warnt der Lübser, dass sein Team „das Glück, das wir in der Vorwoche hatten, nicht überstrapaziert“ und setzt auf „mehr Stabilität in der Abwehr“. „Solange hinten die Null steht, hat man nicht verloren“, so der 51-Jährige, der sich über einen Punktgewinn oder sogar mehr freuen würde, denn die Rot-Weißen sind nicht chancenlos.

Statistik

Schiedsrichter: Michael Schwindack (DSG Eintracht Gladau), Paul Tautenhahn, Raik Witte; HS: 3:1.