Zerbst l Nach dem 2:1-Sieg gegen Landsberg am Dienstag konnte Landesligist TSV Rot-Weiß Zerbst zwar kurz durchschnaufen, aber morgen steht schon die nächste schwere Hürde im Kampf um den Klassenerhalt an. Zu Gast ist ab 15 Uhr im Zerbster Jahnstadion der Tabellensiebte MSV Eisleben.

Und da müssen drei Punkte her. „Wir hatten uns vorgenommen, aus den drei Spielen gegen Bernburg, Landsberg und Eisleben sieben Punkte zu holen und es fehlen noch drei“, sagte Trainer David Ritze zum morgigen Vorhaben und fügte klar an: „Es zählt nur ein Erfolg, denn mit unserem schlechten Torverhältnis können wir nichts anfangen. Wir brauchen Punkte.“

Personeller Engpass

Pascal Lude hat sich am Dienstag am Knöchel verletzt und fällt aus. Patrick Möbius fehlt privat. Lucas Weichbrot muss arbeiten und Philip Alarich muss seine fünfte gelbe Karte absitzen. Otto Möbius hilft nochmals aus, aber viele Optionen hat das Trainergespann nicht.

Eisleben steht mit 36 Punkten jenseits von Gut und Böse und hat nichts zu verlieren. „Es ist ein Gegner, den man aufgrund seiner unterschiedlichen Ergebnisse nicht einschätzen kann“, sagte David Ritze. „Im Hinspiel (Zerbst verlor 1:3 – d. Red.) waren wir phasenweise klar besser, haben aber wieder zu einfache Tore gefangen“, erinnerte sich der Coach. Das soll morgen besser werden und dazu fordern die Trainer „vollste Konzentration und eine konsequente Chancenverwertung“.

Zerbst ist gefordert und könnte mit einem Sieg und gleichzeitigen Patzern der Konkurrenten (Landsberg gegen Kelbra, Sandersdorf II gegen Brachstedt und Bernburg II, CFC Germ. in Weißenfels und S/G Bernburg in Stedten und Naumburg) einen wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt machen. Es zählt also nur ein Erfolg.