Nedlitz l Auch in der vergangenen Saison hieß der Auftakt-Gegner Gommern. Da unterlagen die Nedlitzer 0:2. Dies konnten sie zwar bereits im Rückspiel in Gommern mit einem 2:1-Sieg korrigieren, doch „zu Hause und zum Auftakt wäre ein Sieg wichtig“, unterstrich SC-Trainer Dirk Bizuga.

Selbstvertrauen tanken

Die Nedlitzer konnten mit dem Gewinn des Supercups noch etwas Selbstvertrauen tanken und auch aufgrund der guten Vorbereitung zuversichtlich in die neue Spielzeit starten. „Wir sind breiter aufgestellt und hoffen, dass wir in der Zukunft etwas unberechenbarer werden“, so Bizuga, für den es heute personell gut aussieht. Zwar muss er auf Kevin Nitschke (Knieverletzung), Nikolai Kuklin (Adduktorenprobleme) und Toni Haberland (Urlaub) verzichten, dafür stehen Christian Schmidt und Mario Hosenthien wieder zur Verfügung.

Acht neue Spieler

Der Coach weiß, wie schwer es heute werden wird. Er hat natürlich verfolgt, dass sich Gommern mit acht Spielern verstärkt hat und zuletzt mit dem 5:1-Sieg gegen Förderstedt (Landesklasse 4) „ein Zeichen gesetzt hat“. „Einige Spieler kenne ich. Sie sind vom Körperbau robust und Gommern bevorzugt sowieso eine rustikale Spielweise. Wir müssen uns von daher von der Taktik etwas einfallen lassen“, sagte der 47-Jährige. „Die ersten Elf, die wir aufstellen, müssen den Kampf annehmen können und wollen“, ergänzte er.

Von seiner Mannschaft erwartet er vor allem, „von der ersten Sekunde an hellwach zu sein und dagegen zu halten“.

Auch die Chancenverwertung, die beim Supercup der Negativpunkt war, wurde angesprochen und ausgewertet. „Wir müssen die Chancen, die wir uns erspielen werden – und davon bin ich überzeugt, dass wir uns Chancen kreieren – auch konsequent nutzen.“

Die Statistik spricht für die Nedlitzer. Denn die Gommeraner konnten bisher seit 2013 überhaupt nur zwei Pflichtspiele gegen sie einfahren. Von Statistik hält aber Dirk Bizuga nicht viel, weil „jedes Spiel wieder bei Null beginnt“.

Vor allem warnt er davor, „Gommern in Führung gehen zu lassen“, weil es dann „noch schwerer wird“. „Ich hoffe, die Jungs haben alles, was wir angesprochen haben, verinnerlicht. Sie dürfen nicht zögern, müssen hellwach sein und der Robustheit entgegen wirken. Und wenn wir nicht so umständlich agieren, sind wir in der Lage, Gommern zu Hause ein Bein zu stellen“, vertraut er auf sein Team.