Zerbst l Die Rot-Weißen wollten erneut eine sehr gute Leistung abrufen, um dem Favoriten ein Bein zu stellen. Dies gelang nicht ganz. Dennoch lieferten sie eine gute Leistung ab, mit der das Trainer-Gespann nicht unzufrieden war.

Partie auf Augenhöhe

Zumindest in Halbzeit eins war es „von der Spielanlage her eine Partie auf Augenhöhe“, bilanzierte Trainer Florian Sens.

Die Gäste standen in der Abwehr kompakt und warteten ab. Die Zerbster erarbeiteten sich ein paar Möglichkeiten, die vorerst nichts einbrachten bzw. geklärt werden konnten.

In der 32. Minute gerieten sie jedoch mit 0:1 in Rückstand. Die Ummendorfer schlugen zu und Felix Krause ließ TSV-Keeper Ricardo Werner keine Abwehrchance.

Schnell steckten die Zerbster den Nackenschlag weg und drängten auf den Ausgleich. In der 42. Minute war es dann soweit. Maximilian Syring nahm die maßgenaue Vorlage von Pascal Lude an und versenkte sie im USV-Kasten zum 1:1.

„Wir hatten danach noch zwei sehr gute Chancen und hätten sogar mindestens auf 2:1 stellen müssen“, bedauerte Flori Sens die mangelnde Chancenverwertung. Zweimal konnte Moritz Specht die verheißungsvollen Möglichkeiten nicht unterbringen. Es blieb beim 1:1 zur Pause.

In den zweiten 45 Minuten schlugen die Ummendorfer dann gnadenlos zu. „Sie haben dann aus dem Nichts Tore gemacht“, sagte Sens, der anfügte, dass „die eigenen Fehler nicht verhindert werden konnten und diese dann eben eiskalt bestraft wurden“.

Von dem Doppelschlag der Gäste durch Eric Strauß und Lukas Grewe in der 52. und 55. Minute konnte sich der TSV nicht mehr erholen, zumal Pat-rick Burger nach 64 Minuten auch noch auf 4:1 stellte.

Die Zerbster gaben sich nicht auf. Sie kämpften und hatten auch noch verheißungsvolle Möglichkeiten. Die größten verbuchten Paul Meerkatz, Bennet Wiese und der eingewechselte Marc Schröter, doch diese waren nicht zwingend genug. Es blieb beim 4:1 für die Gäste, deren Weiterkommen nicht unverdient war.

„Sie waren von der gesamten Spielanlage her stabiler als wir und eben in der Chancenverwertung effizienter“, gestand Flori Sens ein.

Nun können sich die Zerbs- ter wieder auf die Liga konzentrieren. Dazu reisen sie am Samstag zum SV Grün-Weiß Piesteritz II. Beim 14. der Tabelle will der TSV einen Erfolg einfahren, um am Spitzenreiter DSV 97 dranbleiben zu können.

Mittlerweile wurde auch die nachzuholende Achtelfinal-Partie im Kreispokal Anhalt terminiert. Zerbst reist am 14. November zum TuS Koch-stedt. Anstoß ist um 12 Uhr.

Zerbst: Werner – Sens, Alarich (80. Dieckmann), Fischer (43. Düben), Fambach (74. Marc Schröter), Max Schröter, Specht, Meerkatz, Lude, Syring, Möhring (62. Wiese).

SR: Neumann, Dustin - Staßfurt; ZS: 95.