Nedlitz l Der aktuelle Kreispokalsieger SC Vorfläming Nedlitz erwartet den Kreismeister SG Jeber-Bergfrieden/Serno. Fest steht, dass ein Team gleich am ersten Pflichtspiel-Tag einen Titel als „Supercup-Gewinner“ einfahren kann. Natürlich hoffen die Nedlitzer, dass sie der Sieger sein werden und dafür wollen sie nach Aussage von Kapitän Eduard Hahn „alles geben“.

Diese Aussage unterstrich natürlich auch Trainer Dirk Bizuga, der aber weiß, dass es „ein hartes Stück Arbeit“ werden wird. „Wir sind leicht favorisiert. Ich weiß jedoch, dass Jeber-Bergfrieden/Serno eine kämpferisch eingeschworene Truppe ist, die mit guten und erfahrenen Leuten ihre Qualitäten hat.“

Alles in Waagschale werfen

So erwartet Bizuga, der für morgen alle Spieler zur Verfügung hat, dass „alle mit mindestens 100 Prozent zu Werke gehen“. „Wir müssen, wie beim Kreispokal-Finale in Dessau zeigen, dass wir den Pokal mehr wollen und dafür werden wir alles in die Waagschale werfen.“

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Die SG sicherte sich in der Vorsaison knapp vor TuS Koch-stedt erstmals in der Vereinsgeschichte den Meistertitel in der Kreisoberliga. Der Aufstieg in die Landesklasse blieb ihr jedoch als Spielgemeinschaft verwehrt. Genauso wie die Nedlitzer konnte sich die SG mit drei Spielern, zwei kommen aus der eigenen A-Jugend, verstärken.

Im ersten Testspiel fertigte Jeber den Kreisligisten ASG Vorwärts Dessau II mit 22:0 ab. Zuletzt gab es aber beim SV Rot-Weiß Kemberg, der in der Landesklasse 5 spielt, eine deftige 0:8-Niederlage.

Für die Nedlitzer verlief die Vorbereitung „sehr gut“. Die drei Neuzugänge Toni Haberland, Nils Ritzmann und Maximilian Müller konnten „ohne Probleme integriert werden“. In den vier Testspielen mit Siegen gegen TuS Magdeburg (3:2), die TSG Calbe (3:0) und den TSV Brettin-Roßdorf (5:1) sowie mit einem torlosen Remis gegen den 1. FSV Nienburg konnten die Spieler bereits ihre Qualitäten aufblitzen lassen. „Nun müssen sie aber früh in der Saison zeigen, dass der Pokal bei uns bleiben soll“, fordert der Coach und erwartet, dass „alle an ihre Grenzen und darüber hinaus gehen“.

Der KFV, der den „Supercup“ ausrichtet, wird erneut dafür sorgen, dass der Rahmen passt. Los geht es um 14.30 Uhr.

Alles auf den Platz bringen

Dirk Bizuga hofft, dass seine Mannschaft von zahlreichen Zuschauern unterstützt wird. Er verriet, dass „alle heiß sind auf dieses Spiel“. Jeder konnte sich in der Vorbereitung zeigen und nun muss das Trainerteam entscheiden, wer am Samstag in der Anfangs-Elf steht. „Es wird definitiv ein anderer Druck da sein, als in den Testspielen. Der Fokus auf dieses Spiel ist daher anders gewichtet, als in den Wochen zuvor. Wir sind gut vorbereitet und die Jungs wissen, worum es geht“, sagte der Pretziener, der sich in den Tagen zuvor viele Gedanken um die morgige Aufstellung gemacht hat.

Nun liegt es an jedem Einzelnen selbst, alles auf den Platz zu bringen. „Jetzt heißt es Sieg oder Niederlage, Pokal in den Händen halten oder an den Gegner übergeben“, so Bizuga, der an seine Mannschaft glaubt und mit Optimismus einem Pokalgewinn entgegen sieht.

Denn fest steht, dass nur ein Team gleich am ersten Pflichtspiel-Tag einen Titel als „Supercup-Gewinner“ einfahren kann.