Zerbst l Nach dem Pokal- und dem Ligaheimauftritt gegen den Aufsteiger aus Hirschau ist dies das dritte Match auf eigener Anlage in Folge für die Rot-Weißen.

„Für uns ist dies natürlich eine komfortable Ausgangsposition. Wir wollen wieder einen klaren Erfolg und natürlich uns optimal auf das Hinspiel hier in Zerbst in der Champions League vorbereiten“, erläutert SKV-Kapitän Timo Hoffmann. Denn eine Woche später steht gegen den slowakischen Vertreter Trstena Starek erneut ein Heimspiel auf dem Programm und hier wollen die Zerbster eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel erkämpfen.

Doch zunächst steht mit Lorsch der Bundesliga-Alltag auf dem Plan. Vom Papier her scheint die Ausgangslage eindeutig. Der verlustpunktfreie Tabellenführer trifft auf das Schlusslicht. „Wenn wir unsere Aufgaben erledigen, dann sind wir der klare Favorit. Aber wir wissen auch, dass wir immer die volle Konzentration benötigen, besonders gegen die vermeintlich schwächeren Teams“, warnt Hoffmann.

Für die Hessen deutet sich eine ganze schwere Saison mit dem Kampf um den Klassenerhalt an. Wichtige Partien gegen mögliche Mitkonkurrenten im Tabellenkeller wie Amberg, Schwabsberg oder Friedrichshafen wurden verloren und gegen den Meister sind die Lorscher klarer Außenseiter. Daher werden sie wohl kaum mit mehr als der Hoffnung auf das Sammeln von Selbstvertrauen nach Sachsen-Anhalt reisen.

In den Reihen der Zerbster können die Fans wieder Rotationen in der Aufstellung erwarten. Mit einem Einsatz nach planmäßiger Pause dürfen Manuel Weiß und Florian Fritzmann rechnen. Timo Hoffmann hat dann wieder die Qual der Wahl und das Luxusproblem, wer zunächst auf der Bank Platz nehmen muss.

In den anderen Begegnungen kommt es zum spannenden Derby zwischen Bamberg und Breitengüßbach und damit zum Kampf um die Medaillenplätze. Staffelstein reist zum Aufsteiger Hirschau. Raindorf erwartet Schwabsberg und Amberg empfängt Friedrichshafen.