Aken l Die Zerbster Landesklasse-Kicker vom TSV Rot-Weiß starteten mit einem Auswärtssieg in die neue Serie in der Staffel 2. Sie siegten im einzigen Derby der Liga, beim TSV Elbe Aken, mit 1:0 (1:0).

„Wir hatten gute Testspiele, trotz der einen oder anderen Niederlage, wussten aber nicht, wo wir stehen. Als Absteiger wird man auch als Favorit gesehen und die Erwartungen sind höher. Deshalb war es für uns wichtig, mit einem Sieg zu starten“, erklärte der Zerbster Co-Trainer David Ritze.

Die Nervosität bei den Spielern war entsprechend hoch. „Wir wollten ein schnelles Tor machen, um mit gewisser Ruhe spielen zu können“, so der Zerbs- ter. Dies gelang sehr gut. Einen Schuss von Max Schröter aus halblinker Position konnte Akens Torhüter Sebastian Herrmann nur abklatschen lassen. Pascal Lude war gedankenschnell und bugsierte die Kugel mit der Sohle ins Gehäuse. So führten die Zerbster nach vier Minuten 1:0.

„Aken spielte nur lange Bälle. Die hatte unsere Abwehr gut im Griff“, so Ritze, der nur einen Freistoß der Akener als „etwas gefährlich“ einstufte. Sonst standen die Gastgeber hinten drin. Dennoch kreierten die Rot-Weißen gute Einschussmöglichkeiten. Aber Max Schröter, Maximilian Syring oder Thomas Möhring konnten diese nicht nutzen.

„Eigentlich hätten wir zur Halbzeit 3:0 führen müssen“, sprach David Ritze das Manko an. Leider musste Torben Fischer mit Adduktorenpro- blemen ausgewechselt werden. Für ihn kam Paul Meerkatz in die Innenverteidigung. Philip Alarich rückte auf die rechte Position.

„Die zweite Halbzeit wurde sehr hektisch. Wir hatten wenige Chancen, auch weil Aken etwas Oberwasser bekam“, so der 40-Jährige. So entstanden zwei brenzlige Situationen für die Zerbster. Einmal ging der Ball knapp am Tor von Ricardo Werner vorbei und danach flatterte das Leder durch den Strafraum.

Mit Lucas Weichbrot und Marc Schröter kamen noch zwei neue Kräfte. Schröter hatte auch zwei verheißungsvolle Möglichkeiten. Sein Kopfball hatte nicht genug Druck und Herrmann klärte.

Unter dem Strich war David Ritze zufrieden: „Wir haben eine gute erste Hälfte gespielt. Wenn wir unsere Chancen genutzt hätten, hätten wir die zweite Halbzeit beruhigter spielen können. Wir sind froh über den Sieg, der auch in Ordnung ging und wir wissen, woran wir noch arbeiten müssen.“

TSV Zerbst: Werner – Fambach, H. Ernst, Alarich, Fischer (46. Meerkatz), Kosel, Lude (58. Weichbrot), Max Schröter, Frens (69. Marc Schröter), Möhring, Syring; SR: Wagner, Clemens (Kelbra); ZS: 55.