Zerbst l Gegen die Gäste aus Weißenfels setzten sich die Zerbster am Ende ohne Probleme mit 31:26 (17:10) durch.

Der HSV begann, für manchen vielleicht überraschend mit Franz Lorenz im Tor, der in dieser Saison bei seinen Einsätzen gefühlt noch gar keine Hand an den Ball bekommen hatte. Doch am Samstag zeigte er von Anfang an eine konzen-trierte Leistung über die gesamte Spielzeit.

Auch die Abwehr des HSV zeigte sich gleich hellwach. Die Gäste blieben mit ihren Pässen immer wieder hängen oder scheiterten schon am Block. Nach zwölf Minuten hatten sich die Gastgeber das erste Mal etwas deutlicher abgesetzt (6:2). Leichte Fehler allerdings nutzte Weißenfels, um den Abstand nicht größer werden zu lassen. Schockmoment dann in der 17. Minute. Nach einem Foul musste Sebastian Daudert im Gesicht behandelt werden und kam erst in der 30. Minute für einen Strafwurf zurück. Aber auch das brachte den HSV nicht aus dem Rhythmus. Florian Dobritz übernahm jetzt Verantwortung und erzielte gleich vier Tore in Folge und spätestens mit dem 15:8 durch Fabian Schwenger (27.) stellte der HSV deutlich die Weichen auf Sieg.

Auch in Halbzeit zwei rollte der HSV-Zug unbeirrt weiter. Stefan Rummel erhöhte beim 21:12 (36.) zum ersten Mal auf neun Tore. Weißenfels versuchte, das Ergebnis in Grenzen zu halten und immer dann, wenn die Zerbster sich den einen oder anderen Fehlpass oder Fehlwurf leisteten, nutzten die Gäste dies zur Ergebniskosmetik (24:18, 47.).

Der HSV wechselte jetzt und probierte auch verschiedene Angriffsformationen aus. Lucas Ille (27:19, 50.) und Felix Gerke (28:20, 52.) kamen nun ins Spiel und fügten sich fast nahtlos ein. In den letzten fünf Minuten kamen auch Tobias Maerten und Joris de Vries zum Einsatz, aber jetzt klebte den Zerbstern auch ein wenig das Wurfpech an den Fingern, so dass Weißenfels nochmal mit drei Toren in Folge die Niederlage in Grenzen halten konnte.

Am Ende eine durchdachte und souveräne Vorstellung des HSV, der mit 10:2 Punkten weiterhin auf Platz zwei der Tabelle steht. Am Samstag geht es dann zum schweren Auswärtsspiel zum SV Friesen Frankleben. Da wird den Zerbstern wieder alles abverlangt werden.

HSV Zerbst: Geilich, Lorenz – Ille (2), Rummel (2), Brodowski(1), Schwenger (3), Daudert (13), De Vries, Dobritz (5), D. Maerten (3), Kretschmer, Gerke (2), T. Maerten.