Der 63-Jährige wollte sich selbst einmal ein Bild vom Zerbster Spitzen-Kegelsport machen. Volksstimme-Sportredakteurin Simone Zander sprach mit ihm am Rande des Champions League-Spieles gegen den BSV Voith St. Pölten.

 Herr Bugar, wie kommt es, dass Sie hier in der Zerbster Kegelhalle zu Gast sind?

Ich bin an allen Sportarten interessiert. Außer beim Schach, da bin ich ein bisschen zurückhaltend (lacht). Ich bin auch Vizepräsident beim Landessportbund. Ich habe die persönliche Einladung vom SKV-Präsidenten Lothar Müller. Die wollte ich jetzt wahrnehmen, weil Kegeln mich auch besonders interessiert, weil es immer wieder neu ist. Denn man hat immer wieder eine neue Chance, alle Neune abzuräumen. Dadurch ist das eine unterhaltsame Geschichte hier und es ist mal etwas anderes als Fußball.

Wie beurteilen Sie die Erfolge der Kegler in Bezug auf die Region?

Das ist natürlich eine ganz starke Sache, dass der SKV die Stadt und unser Land hier so repräsentiert. Das ist ein Vorzeigesport.

Hatten Sie den SKV schon zuvor verfolgen können?

Direkt hatte ich das noch nicht verfolgt, da ich heute das erste Mal hier bin. Aber ich habe ihn sonst über die Medien verfolgt und über die Auszeichnungen. Die Kegler hatten ja meist alles abgeräumt, was hier im Land zu vergeben ist. Sie wurden Mannschaft des Jahrzehnts im Kreis und mehrfach Mannschaft des Jahres im Land.

Diese Wahl stand ja gestern Abend wieder an?

Den Ausgang kann ich jetzt nicht verraten. Aber vielleicht ahnt es Lothar Müller, was beim Sportlerball in Halle abgeräumt wird. Aber ich glaube, da haben die Zerbster dieses Mal mit dem 1. FC Magdeburg große Konkurrenz. Ich denke, sie sind auch mit dem zweiten Platz zufrieden, falls es so sein sollte.

Anmerkung der Redaktion: Die Zerbster wurden am gestrigen Freitagabend beim 23. Ball des Sports des Landessportbundes im Kongress- und Kulturzentrum Halle zur drittbesten Mannschaft des Landes gewählt. Sieger wurde der 1. FC Magdeburg. Auf Rang zwei kamen die Handballer des 1. SC Magdeburg ein.