Dessau/Zerbst l Mit der FSG Walternienburg/Güterglück, dem SV Fortschritt Garitz und der SG Dobritz/Garitz II haben drei Teams aus dem Verbreitungsgebiet schon eine Hürde zu meistern, wollen sie in die nächste Runde um den „Autohaus Lauenroth-Pokal“ einziehen.

Die FSG Walternienburg/Güterglück hat dabei Heimrecht. Sie erwartet ab 15 Uhr den Ligakonkurrenten SV 1952 Gohrau. In der vergangenen Serie konnte die FSG die Gohrauer zweimal bezwingen. Im Hinspiel hieß es 2:1 und im Rückspiel 2:0 für die Spielgemeinschaft.

So visiert das Team um Trainer Christian Allner auch dieses Mal einen Erfolg an, um für einen guten Saisonauftakt zu sorgen.

Erste Hürde

Den wünscht sich auch der Aufsteiger zur Kreisoberliga, der SV Fortschritt Garitz. Nach der gelungenen Vorbereitung sollte die schwierige Auswärtshürde beim Ligakonkurrenten SG Grün-Weiß Dessau genommen werden. Die Grün-Weißen sicherten sich im Vorjahr mit Platz zwölf den Klassenerhalt und konnten sich auch nicht großartig verstärken. Drei Abgängen steht nur ein Zugang gegenüber.

„Grün-Weiß Dessau ist eine gestandene Kreisoberliga-Mannschaft. Von daher wird es für uns als Aufsteiger sicher ein schweres Spiel“, sagte Fortschritt-Kapitän Eric Metzker.

Dennoch war der Stürmer optimistisch: „Wir sind in den vergangenen beiden Jahren mindestens bis ins Viertelfinale vorgerückt, da sollte es auch in dieser Spielzeit das Ziel sein, vielleicht ähnlich weit zu kommen. Im Pokal ist immer sehr viel möglich.“

Leider muss das Team von Heiko Nebelung und Mario Fricke auf Lukas Segbers und Florian Aderholz verzichten. „Beide haben schon fast die gesamte Vorbereitung ausgesetzt“, so Eric Metzker. Weiterhin fehlen Linus Rudolf und Steffen Fräßdorf aufgrund ihrer schweren Verletzungen. „Das müssen wir versuchen zu kompensieren“, hofft der Kapitän.

Die Garitzer Reserve, die SG Dobritz/Garitz II, muss beim Kreisligisten TuS Kochstedt II antreten. Die Randdessauer, im Vorjahr immerhin Vierter der Kreisliga, wurden nach der Ligenumstrukturierung in Anhalt der Staffel A zugeordnet. Die Spielgemeinschaft wird in dieser Serie in der Kreisliga B um Punkte kämpfen. Für den Kreisliga-Neuling, im Vorjahr auf Rang acht der Kreisklasse, wird es sicher schwer, dort zu gewinnen.

Doch die Mannschaft von Trainer Christian Neidigk hat mit einigen Neuzugängen von der FSG Steutz/Leps auch ein neus Gesicht, wenn sie die Leistung auch in der Vorwoche im Testspiel beim VfL Gehrden, das 0:10 endete, noch nicht so präsentieren konnte. Im Pokal ist ja bekanntlich alles möglich.

Bereits gestern Abend duellierten sich Kreisligist SG Grün-Weiß Dessau II und Kreis- oberligist SG Abus Dessau. Das Ergebnis war bei Redaktionsschluss nicht bekannt.

Ein vereinsinternes Duell gibt es in Rodleben, wo sich der SV Chemie Rodleben II (Kreisliga A) und dessen Erste, Chemie Rodleben (Kreisoberliga) gegenüber stehen.

Alle Begegnungen werden morgen um 15 Uhr angepfiffen.