Coswig/Zerbst l Möchte man sich einen „Lieblingsmenschen“, wie im Lied von Namika besungen, aussuchen, würde Andreas Förster in die ganz enge Wahl kommen. Das Geburtstagskind ist nicht nur ein toller Sportsmann, er ist vor allem ein sehr fairer und ehrlicher Kumpeltyp, mit dem man durch dick und dünn gehen und dem man 1000-prozentig vertrauen kann.

Der Coswiger ist seit 1983 Mitglied des Zerbster Vorzeigevereins. Er hat alle Höhen und Tiefen des SKV miterlebt und hat sehr großen Anteil an den überragenden Erfolgen.

Als junger Kegler spielte Förster bei Chemie Granschütz. Der heutige Vereinspräsident Lothar Müller kannte ihn und sein unermüdliches Organisations- und Motivationstalent sehr gut und lotste ihn 1983 an die Nuthe.

Da war der Jubilar gerade nach seiner Hochzeit mit seiner Frau Carmen in die Lutherstadt Wittenberg gezogen.

Der „Vollblut-Kegler“ setzte seine Karriere in Zerbst fort, spielte bis Mitte der 90er Jahre aktiv, sogar gemeinsam mit Müller in der Oberliga, der zweithöchsten Liga der DDR. Auch danach kegelte er noch einige Zeit im ersten Männerteam in der Sachsen-Anhalt-Liga, bis er gesundheitlich kürzer treten musste. Doch dies war für ihn kein Grund, sich zurück zu ziehen. Er übernahm mehr und mehr Verantwortung, erst als Betreuer der Herrenmannschaft und nach der Gründung des SKV Rot Weiß Zerbst im Jahr 1999 engagierte er sich im Vorstand. Der langjährige Sportwart des Vereins beweist immer wieder sein großes Organisationstalent, bereitet die Wettkämpfe präzise vor und auch deren Durchführung. Notwendige Reisen der Zerbster Spitzenkegler plant er exakt bis ins kleinste Detail.

Aber nicht nur diese organisatorische Fähigkeit zeichnet den Handelsvertreter aus. Er ist auch als Motivator der Mannschaft gefragt und geschätzt. Er fiebert mit „seinen Jungs“ mit, spornt sie an und jubelt bei allen Erfolgen lautstark mit. Meistens schwört er seine Männer auf den bevorstehenden Wettkampf ein.

Seit Anfang des Jahres hat sich Andreas Förster etwas zurückgezogen, hat das Amt im Vorstand in jüngere Hände abgegeben. Dennoch steht der Familienvater und Familienmensch nach wie vor voll hinter seinem Verein und seiner Mannschaft, wirbelt umher, um neue Sponsoren zu akquirieren und ist auch weiterhin ein rühriger Teambetreuer.

Er ist immer da, wenn er gebraucht wird, hilfsbereit und äußerst engagiert. Besonders geschätzt werden an ihm aber auch sein Humor, seine Freundlichkeit und seine Kommunikationsstärke. Er ist eben ein Typ, auf den man bauen kann. Ein „Lieblingsmensch“, dem sein Vorstand, seine Sportkameraden und seine Freunde alles erdenklich Gute und vor allem beste Gesundheit auf seinem weiteren Lebensweg wünschen. Alle hoffen und wünschen, dass Andreas Förster auch weiterhin seinem Verein treu bleibt und dass alle gemeinsam noch viele Kegelsport-Erfolge feiern können.