Zerbst lDas Team aus Südbaden vom Bodensee ist einer der beiden Aufsteiger ins deutsche Oberhaus und beide Mannschaften treffen erstmals aufeinander. „Wir kommen auf eine unbekannte Bahn. Aber wir kennen die Spieler recht gut und wissen, dass dies keine leichte Aufgabe wird“, warnt SKV-Kapitän Timo Hoffmann.

Gleich zum Saisonbeginn steht die weiteste Auswärtsfahrt auf dem Programm und zudem beginnt die Partie bereits um 12 Uhr. „Wir haben uns dafür entschieden, schon am Freitagabend anzureisen, um optimal vorbereitet in das Match zu gehen“, ergänzt Hoffmann.

Dass die Gastgeber kein ganz unbeschriebenes Blatt sind, zeigt der Blick auf die Spieler. Angeführt vom serbischen Mannschaftsweltmeister von 2009, Darko Lotina, besteht die Mannschaft aus vielversprechenden jungen Talenten. Dazu zählen U23-Nationalspieler Dejan Lotina und Lukas Funk. Funk ist zudem amtierender U18-Weltpokalsieger von 2018. Mit Michael Reiter steht noch ein weiterer Akteur im Kader, der bereits Nationalmannschafts-Luft schnuppern konnte.

Motivation und Antrieb

„Als Aufsteiger beginnt man die Saison mit einer gewissen Euphorie und dann kommt zum ersten Heimspiel gleich der Meister. Das ist noch ein besonderer Antrieb. Deswegen müssen wir von Beginn an Gas geben und gleich das Heft in die Hand nehmen“, fordert Hoffmann.

Dabei wird der Blick auf den ersten Spieltag nur wenige Aufschlüsse geben. Der Aufsteiger verlor erwartungsgemäß und deutlich beim Mitfavoriten um die Meisterschaft Victoria Bamberg mit 1:7 MP. Die Zerbster konnten hingegen ein erstes Ausrufezeichen setzen und zu Hause mit 8:0 Mannschaftspunkten gegen Schwabsberg gewinnen.

„Wir wollen in Friedrichshafen einen klaren Erfolg, denn diese Saison können auch wieder die Mannschaftspunkte in der Endabrechnung sehr wichtig werden“, blickt der SKV-Teamchef voraus.

Ob dabei große Veränderungen in der Startaufstellung anstehen, bleibt abzuwarten, denn die Gesamtleistung hat im Heimspiel gestimmt.

Neben der eigenen Partie werden die Zerbster mit einem Auge nach Bamberg schielen. Der wahrscheinlich schärfste Konkurrent Staffelstein muss auf seiner Leih-Heimbahn in Bamberg im Derby gegen die Victoria antreten. Dabei geht es für Staffelstein nach dem Punktverlust in Raindorf schon um viel.

Weiterhin treffen Amberg auf Raindorf, Schwabsberg auf Lorsch und Breitengüßbach empfängt den zweiten Aufsteiger aus Hirschau.