Bennewitz/Zerbst l Am ersten Trainingstag trafen sich die Spieler auf der Kegelbahn des KSV 51 Bennewitz zur ersten Einheit. Bevor es jedoch losging, wurden für diesen Tag zwei Gruppen mit je vier Spielern gebildet, um so sicher zu stellen, dass auch jeder Einzelne betreut wird.

In der ersten Einheit trainierten die Sportler verschiedene Kegelgruppen und auch Einzelkegel. Auch die Bewegungsabläufe wurden von jedem aus verschiedenen Perspektiven aufgenommen und anschließend ausgewertet.

Nach der Mittagspause ging es weiter mit einer Runde Power-Yoga, die durch Physiotherapeut Stefan Stortz durchgeführt wurde. Mithilfe von Balance Boards wurde so auch das Gleichgewicht in verschiedenen Schwierigkeitsstufen trainiert.

Anschließend ging es dann zur zweiten Einheit auf die Bahn. Dort wurden verschiedene Schwerpunkte nach der Videoanalyse umgesetzt. Abends trafen sich dann alle Spieler samt Frauen und Kindern bei Kapitän Robert Herold zu einer gemütlichen Grillrunde.

Am nächsten Tag ging es um 8 Uhr wieder auf die Kegelbahn, wo eine kleine Runde Frühsport auf der Tagesordnung stand. Anschließend frühstückten alle gemeinsam und bereiteten sich auf das bevorstehende Spiel gegen den Verbandsligisten KSV 51 Bennewitz vor.

Beginn

Ab 10 Uhr rollte dann die erste Kugel und man merkte bei dem einen oder anderen die körperliche Belastung vom Vortag. Dennoch sah man sehr gute Ergebnisse auf der anspruchsvollen Bahn und der SKV II konnte am Ende sogar einen neuen Mannschafts-Bahnrekord erzielen.

Die zwei Heydrich-Brüder, Robert (592) und Steffen (599), spielten auf Seiten der Zerbster die beiden besten Ergebnisse. Aber auch Robert Herold und Manuel Wassersleben machten mit 553 und 568 Kegeln eine gute Partie. Am Ende stand ein 6:2-Sieg nach Mannschaftspunkten und 3151:3316 Kegeln an der Tafel.

„Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit meiner Mannschaft, gerade nach der hohen Belastung von gestern. Wir haben hier eine optimale Bahn zur Vorbereitung gehabt, wo man sich die Ergebnisse von Wurf zu Wurf erarbeiten muss und nichts geschenkt bekommt.

Wir haben jetzt noch knapp vier Wochen Zeit, um an uns und unseren Fehlern zu arbeiten“, bilanzierte Kaptiän Herold.

Ein großes Dankeschön gebührt dem KSV 51 Bennewitz, der dieses Trainingslager ermöglicht hat und an die Gas- tronomie für die sehr gute Verpflegung.