Schwerin l Die 35. Auflage dieses schönen Laufes wartete mit einigen Änderungen auf. Waren es in den Anfangsjahren die Strecken über zehn und 30 km, sind es jetzt die 1852 m Seemeile für Kinder sowie fünf, zehn, 15 km und der Halbmarathon über 21,1 km. Für die Läufer, die auf die gewohnten 30 km kommen wollten, führte der Veranstalter eine Kombiwertung ein. Es wurden um 9.30 Uhr die zehn km gelaufen und danach, um 10.45 Uhr, gemeinsam mit den Halbmarathon-Läufern die 21,1 km und die Zeiten wurden dann addiert.

Insgesamt nahmen knapp 3000 Läufer die verschiedenen Strecken in Angriff, wobei die zehn km mit 1173 sowie der Halbmarathon mit 526 Finishern die am stärksten besetzten Läufe waren.

Die Temperaturen waren ideal, nur der kalte böige Wind und einige giftige Anstiege machten es den Läufern vor allem auf der langen Strecke nicht einfach. Die Strecke führte vom Start am Berta-Klingenberg-Platz vorbei, am Schloss durch den Schlosspark, vorbei am Burgsee, Schweriner See bis nach Zippendorf und wieder zurück am Faulen See, vorbei an vielen Villen, zurück durch den Schlosspark bis zum Ziel.

Andy Baake aus Zerbst stellte sich der Herausforderung in der Kombiwertung. Die zehn km lief er auf Gesamtplatz drei in einer Zeit von 37:23 min, um kurz danach noch den Halbmarathon in 1:26:42 h zu absolvieren. Damit erreichte er in der Gesamtwertung beider Läufe eine Zeit von 2:04:05 h und den zweiten Platz.

Uwe Scherz, der bereits 1985 beim ersten Fünf-Seen-Lauf in Schwerin über 30 km dabei war, lief dieses Mal den Halbmarathon und war drei Wochen nach seinem 100 km-Lauf mit einer Zeit von 1:36:22 h und Platz fünf in der Altersklasse 55 zufrieden. Yvonne Scherz freute sich wieder über einen guten Halbmarathon bei einer Zeit von 2:15:21 h und Platz 16 in der AK 50. Es war ein gelungener Lauftag für die drei Zerbster.