Nebra l In Nebra fand zum achten Mal der Himmelswegelauf statt. Es konnten die Distanzen 10 km, Halbmarathon und Marathon bewältigt werden. Die Veranstalter um Waldemar Cierpinski hatten besondere Teilnehmermedaillen in Form der Himmelsscheibe gestaltet und diese im Internet und in der Presse präsentiert.

Für viele Volksläufer aus der angrenzenden Region war das Motivation, so auch für Anne und Sven Handrich vom TSV Rot-Weiß Zerbst. Sie wollten diesen Lauf rund um die Himmelsscheibe Nebra aktiv miterleben. Die steigenden Teilnehmerzahlen von Jahr zu Jahr sprechen für sich.

Über die Zehn-km-Strecke waren es zirka 700 Teilnehmer, über die Halbmarathondistanz 900 und 500 Läufer gingen den Marathon an. Start- und Zielbereich war das Areal um das Himmelsscheibe-Museum, was auf einer Anhöhe liegt. Wer zu Fuß zum Start aufsteigt, wird von elf Motivationssprüchen, die auf die Strecke geschrieben wurden, begleitet. Sie lassen erahnen, welche Strapazen am Ende des Laufes, kurz vor dem Ziel, auf einen warten.

Bei heißen Temperaturen warteten viele Läufer im Schatten des Museums auf den Startschuss. Um 10 Uhr ging es zu Beginn 1,5 km bergauf. Hier sortierte sich das Feld. Es ging ab dann stetig bergab. Es wechselten An- und Abstiege sowie Sonne und Schatten. Hatte man das Ziel schon vor Augen, musste man noch eine Schleife durch den Ort ziehen, um dann die letzten 500 m ins Ziel zu schaffen.

Ganz eigene Urkunde

Hier zeigte sich, wer seine Kräfte bei diesen heißen Temperaturen zur Mittagszeit gut eingeteilt hatte. Im Ziel warteten schon die ersehnten Teilnehmermedaillen. Jeder konnte sich seine persönliche Urkunde ausdrucken und seine Medaille gravieren lassen.

Anne und Sven Handrich sowie Andy Baake absolvierten die zehn km. In der Altersklasse M50 waren es 63 Teilnehmer und Sven Handrich belegte in 44:15 min Platz vier. Anne Handrich, die in der AK W50 mit 50 Teilnehmerinnen lief, konnte sich den dritten Platz in der Gesamtwertung der 349 Frauen in einer Zeit von 47:01 min sichern. Andy Baake hatte es in der AK M30 mit einer Konkurrenz von 31 Teilnehmern zu tun. Er wurde bei den 353 Männern Gesamtzweiter mit einer Zeit von 36:30 min.

Sieger wurden bei den Männern M30 und den Frauen W20 jeweils Sportler von der DHfK in Leipzig.