Mölln l Für den anspruchsvollen Wettbewerb hatten sich 762 Schwimmerinnen und Schwimmer aus 18 Vereinen angemeldet. Darunter war mit dem Schwimmverein Basel auch ein Verein aus dem Ausland.

Zunächst waren die Freiwasserschwimmer skeptisch, als sie für die Austragung der Deutschen Meisterschaften einen norddeutschen Austragungsort vorfanden. Die Zahl der Meldungen war auch etwas geringer als im Vorjahr in Magdeburg, wo stürmisch kühles Wetter herrschte.

Sehr gute Bedingungen

Aber das Gegenteil trat ein: Mölln bot sich gastfreundlich bei strahlendem Sonnenschein und das stadtnahe Luisenbad am Schulsee hatte erstaunlich sauberes Wasser bei 21° Celsius. Zudem konnte man sogar ins Wasser zur Startleine springen und musste nicht an steinigem Ufer die Füße gefährden.

Am Freitag wurden die 2,5 Kilometer für die Jugend und die Masters angeboten. Die erstaunlichste Zeit bei der Jugend schwamm Linus Schwedler (Jahrgang 2005) vom SC Magdeburg mit 30 Minuten 37,35 Sekunden. Nur zwei seiner Vereinskameraden und Sieger der Altersklasse 20 unterboten ihn noch mit Zeiten unter 30 Minuten.

Auch die Magdeburger Mädchen der Jahrgänge 2004, 2003 und 2002 platzierten sich jeweils unter den ersten Drei ihres Jahrgangs.

Erstaunliche Zeiten

Bei den Männern waren Masterswettkämpfer von Altersklasse 20 bis 75 gemeldet, bei den Frauen gehörten die Ältesten der AK 65 an.

Nur Annemarie Lüdicke vom TV Gut Heil Zerbst hatte sich durch den Norden nicht abhalten lassen und trat in der AK 80 an. Sie hatte nach der ersten Runde – vier waren gefordert – keine sichtbaren Schwimmerinnen mehr vor sich und musste genügend weit blicken, um sich selbst an den Bojen des Dreieckskurses zu orientieren.

Nach 58 Minuten 44,31 Sekunden erreichte sie das Ziel und den Sieg, konnte aber immerhin noch sechs Schwimmerinnen der jüngeren Altersklassen hinter sich lassen, die bis zu eine Stunde elf Minuten und 27 Sekunden unterwegs waren.

Ergebnisse finden Sie hier.