Zerbst/Lindau l Schauen die Lindauer Volleyballer auf die Vorsaison 2018/19, so sind sie mit dem Abschneiden beider Mannschaften zufrieden. Nach ihrer Meinung war sogar noch etwas Luft nach oben vorhanden.

Zuwachs von der Ehle

Da vor der Saison 2018/19 die Rosianer Mannschaft aufgelöst wurde, kamen etliche Spieler von der Ehle an die Lindauer Burg. Es waren alte Bekannte, Spieler, die ihre sportliche Jugend in Lindau verbrachten. Rosianer Leistungsträger wie Fabian Seeger und Sascha Steffen oder auch Steven Kieler brachten nun höherklassige Spielerfahrung mit, was für beide Lindauer Sechser sehr positiv war.

Somit war der Weg für die Meldung einer zweiten Mannschaft frei, die sich in der Landesklasse etablieren sollte. Personell wurde der Landesliga-Sechser mit Zuspieler Fabian Seeger entscheidend verstärkt. Hinzu stießen der großgewachsene Philipp Werner und zum Saisonende hin Rückkehrer Michael Giese.

Eingespielter Kern

Die Mannschaft fand sich erstaunlich gut zusammen, überraschte mit ihrer nicht so erwarteten Geschlossenheit. Dabei profitierte sie auch vom eingespielten Mannschaftskern, der schon etliche Jahre auf Landesebene zusammen spielt. Bei nur vier Niederlagen, gegen Aufsteiger Reform Magdeburg II und Paschleben, sprang am Ende ein überzeugender zweiter Tabellenplatz heraus.

Zwischenzeitlich hatte man sogar die große Chance aufzusteigen. Intern besprach man die zu erwartende Mehrbelastung und die sportlich höheren Anforderungen. Die Lindauer kamen geschlossen zum Entschluss, den möglichen Aufstieg doch nicht wahrzunehmen. „Ich hätte nicht nachgedacht, hätte den Aufstieg wahrgenommen“, meinte Abteilungsleiter Guido Müller.

Langsam kommt die Ligamannschaft in eine Altersstruktur um die 30 Jahre. Ein Nachrücken jüngerer Spieler wäre notwendig. Es fehlt wie in allen anderen Vereinen der Region leider der Nachwuchs. Kapitän Florian Lindauer sah und sieht das so: „Leider sieht es bis jetzt nicht gut mit Nachwuchsspielern aus. Es können keine nachrücken.“

Maximales Ergebnis

Somit steigt der Altersdurchschnitt von Jahr zu Jahr. Zum Saisonergebnis äußerte sich Abteilungsleiter Müller: „Es war eine erfolgreiche Saison auf ganzer Ebene. Die Erste hat aus meiner Sicht ein maximales Ergebnis erreicht. Sie kann sehr zufrieden sein“.