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Basketball NBA verhängt drastische Sperren nach wilden Szenen

Fäuste fliegen, Spieler und Trainer rasten aus: Nach den Tumulten beim Basketball-Spiel zwischen den Charlotte Hornets und den Detroit Pistons greift die NBA hart durch.

Von dpa 11.02.2026, 18:27
In der NBA-Partie zwischen Charlotte und Detroit spielten sich unrühmliche Szenen ab.
In der NBA-Partie zwischen Charlotte und Detroit spielten sich unrühmliche Szenen ab. Nell Redmond/AP/dpa

Charlotte - Die NBA hat mit harten Sperren auf die körperlichen Auseinandersetzungen beim Basketball-Spiel zwischen den Charlotte Hornets und den Detroit Pistons reagiert. Pistons-Profi Isaiah Stewart muss sieben Partien aussetzen, sein Teamkollege Jalen Duren zwei, wie die nordamerikanische Profiliga mitteilte. Die Hornets-Spieler Miles Bridges und Moussa Diabaté erhielten jeweils eine Vier-Spiele-Sperre.

Beim Sieg von Eastern-Conference-Spitzenreiter Detroit bei den Hornets waren am Montag (Ortszeit) sogar die Fäuste geflogen. Die vier nun mit Sperren belegten Profis und später auch noch der Coach der Gastgeber wurden letztlich vom Spiel ausgeschlossen, das die Pistons mit 110:104 gewannen.

„Und dann eskalierte die Situation einfach“

„Es sah so aus, als wären zwei Männer in eine hitzige Diskussion verwickelt. Und dann eskalierte die Situation einfach“, sagte Charlotte-Coach Charles Lee. Bei einem Wurfversuch wurde Duren im dritten Viertel von Diabaté gefoult.

Die beiden standen sich gegenüber und Duren wischte dem Gegenspieler durchs Gesicht. Danach gab es kaum mehr ein Halten, auf dem Parkett spielten sich tumultartige Szenen ab. „Die Emotionen kochten hoch“, sagte Duren: „Letztlich möchten wir uns gerne auf den Basketball konzentrieren, aber solche Dinge passieren nun einmal.“

Hornets-Trainer muss auch noch raus

Sicherheitskräfte eilten herbei und versuchten, die Lage wieder zu beruhigen. Selbst Polizisten mussten kurz einschreiten. Neben Duren und Diabaté wurden Stewart und Bridges vom Platz gestellt. Im Schlussviertel erwischte es dann auch noch Hornets-Trainer Lee, der zurückgehalten werden musste, um nicht auf die Schiedsrichter loszugehen.