Nashville (dpa) - Die Unsicherheit aufgrund der Coronavirus-Pandemie und der Saisonunterbrechung macht auch den NHL-Profis zu schaffen.

"Die Situation ist natürlich sehr schwierig für alle, weil es einfach nicht absehbar ist, bis wann und ob überhaupt es weitergeht", teilte Eishockey-Nationalspieler Korbinian Holzer der Deutschen Presse-Agentur mit. "Die ganzen Trainingshallen sind geschlossen und uns wurde geraten, zu Hause zu bleiben und quasi in Selbst-Quarantäne zu gehen." Soziale Kontakte sollen "so gut es geht" vermieden werden, so Holzer.

Die geschlossenen Eishallen stellen die Eishockey-Profis vor Probleme. "Trainieren beziehungsweise sich fit halten muss sich jeder selber. Wir haben jetzt ein kleines Fitness-Programm für diese Woche vom Verein als Guideline bekommen", schrieb der Verteidiger der Nashville Predators. Nationalstürmer Lean Bergmann (21) von den San Jose Sharks beschrieb es in der "Eishockey News" als "eine Herausforderung", sich möglichst gut fit zu halten.

Die US-Gesundheitsbehörde CDC hatte am 15. März wegen der Coronavirus-Krise empfohlen, in den kommenden acht Wochen im ganzen Land Veranstaltungen mit 50 Personen und mehr zu verschieben oder abzusagen. Damit wird der US-Sport wohl viel länger ruhen müssen als von den großen Ligen zunächst erhofft.

NHL-Statistik Bergmann

NHL-Statistik Holzer