Magdeburg (dh). Frank Beiersdorf ist gespannt. Wie reagiert der Gegner, was lässt er sich einfallen? Erfahren genug ist die Mannschaft der SG Neukölln um ihren Trainer Michael Taege. Und ganz sicher werden die Berliner ihre deutliche Schlappe vom vergangenen Sonnabend ausgewertet haben. Die Wasserball Union Magdeburg hatte Neukölln zum Bundesliga-Auftakt in heimischer Halle mit einem 14:7 überschwappt. Heute Abend kommt es zum erneuten Aufeinandertreffen zwischen beiden Teams, wiederum in der Elbe-Schwimmhalle, wiederum ab 18 Uhr, doch diesmal geht es in der zweiten Runde um den DSV-Pokal.

WUM-Coach Vlad Hagiu hat seine Schützlinge in dieser Woche noch einmal hart rangenommen, berichtet Beiersdorf, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit. "Wir haben schwimmerisch viel gemacht, das zeigt, dass die volle Konzentration vor allem auf den Punktspielen liegt." Nicht trainieren konnte indes Holger Dammbrück, der mit grippalem Infekt das Bett hüten musste und deshalb heute nicht spielen kann. Eine gute Nachricht gab es für Patrick Stelzner, nach der Fraktur der Speiche im rechten Wurfarm muss der 25-Jährige nicht unters Messer, so wird er aller Voraussicht nach Mitte Dezember wieder voll ins Training einsteigen.

In jedem Fall wird es wohl ein anderes Spiel als beim ersten Duell: Denn der Pokal ist auch im Wasserball "eine ganz andere Geschichte", weiß Beiersdorf.