Olympische Winterspiele Ring statt Medaille: Heiratsantrag für US-Skistar Johnson
Abfahrtsolympiasiegerin Breezy Johnson erlebt einen emotionalen Tag. Erst stürzt sie bei den Winterspielen im Super-G, dann erwartet sie im Zielraum ein ganz besonderer Moment.

Cortina d'Ampezzo - Erst der Schreck, dann die freudige Überraschung: Skirennfahrerin Breezy Johnson hat nach einem Sturz im olympischen Super-G von Cortina d'Ampezzo zwar keine weitere Medaille bekommen, dafür aber einen Verlobungsring an den Finger. Ihr langjähriger Freund Connor Watkins machte der Amerikanerin im Zielbereich einen Heiratsantrag. Die Abfahrts-Olympiasiegerin habe „Ja“ gesagt, teilte das US-Ski-Team in den sozialen Medien mit und gratulierte.
„Es fühlt sich passend an, diese zwei meiner Lieben miteinander verbinden zu können“, sagte Johnson der Nachrichtenagentur AP zu dem Antrag bei Olympia. Die Spiele seien ein Ort, der etwas „Mystisches“ an sich habe.
„Ich glaube, die meisten wollen bei den Olympischen Spielen das Beste erleben“, sagte die frisch verlobte Johnson. „Ich habe das einfach noch übertroffen.“
Auch Brignone freut sich mit
Auch Federica Brignone ließ von der Pressekonferenz aus Glückwünsche ausrichten. „Oh wow“, sagte die Italienerin, als sie von einem Journalisten auf den Heiratsantrag angesprochen wurde. Sie habe vor lauter Interviews gar nichts davon mitbekommen, nachdem sie zuvor zu Super-G-Gold gefahren war.
Johnson war vier Tage nach ihrem Gold-Ritt in der Abfahrt diesmal gestürzt und in den Fangzaun gekracht. Die 30-Jährige blieb allerdings unverletzt und stand wieder auf. Zum Glück. Schließlich wartete im Ziel die schöne Überraschung.