1. Startseite
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Eishockey: Trotz Pleite: Fahnenträger Draisaitl vor Olympia in Torlaune

Eishockey Trotz Pleite: Fahnenträger Draisaitl vor Olympia in Torlaune

Deutschlands Eishockey-Ass Leon Draisaitl verabschiedet sich mit zwei Toren für die Edmonton Oilers in der NHL zu den Olympischen Winterspielen. Für den Sieg reicht das allerdings nicht.

Von dpa 05.02.2026, 07:47
Leon Draisaitl ließ sich für die Saisontore Nummer 28 und 29 feiern.
Leon Draisaitl ließ sich für die Saisontore Nummer 28 und 29 feiern. Larry MacDougal/The Canadian Press/AP/dpa

Calgary - Eishockey-Nationalspieler Leon Draisaitl hat sich kurz vor seiner Abreise zu den Olympischen Winterspielen in Torlaune präsentiert. Der Fahnenträger des deutschen Teams erzielte in der NHL zwei Treffer, konnte das 3:4 seiner Edmonton Oilers bei den Calgary Flames damit jedoch nicht verhindern. Es war bereits die dritte Niederlage in Folge für Edmonton, das als Zweiter der Pacific Division vor der Olympia-Pause dennoch auf Playoff-Kurs liegt.

„Wir erlauben zu viele Gegentore und verteidigen nicht genug“, sagte Draisaitl nach dem Spiel. „Das reicht momentan einfach nicht.“ Er appellierte an das gesamte Team, sich zu verbessern - inklusive der Trainer. „Wir können alle besser sein“, forderte Draisaitl: „Und wenn wir von der Pause zurückkommen, müssen wir endlich loslegen.“ Am Freitag wird Draisaitl bei der Olympia-Eröffnung in Mailand die Fahne des deutschen Teams tragen, Skispringerin Katharina Schmid wird diese Ehre beim Festakt in Predazzo zuteil.

Draisaitl glich in Calgary zunächst die frühe Führung der Flames aus, bevor die Gastgeber doppelt zurückschlugen. Obwohl Edmonton dank Draisaitl und Kasperi Kapanen erneut zurückkam, reichte es nicht. Den Schlusspunkt setzte Calgarys Ryan Lomberg gut 13 Minuten vor Abpfiff.

Peterka gewinnt deutsches Duell mit Seider

Auch für Draisaitls Nationalmannschaftskollege Moritz Seider endete das letzte Spiel vor der Olympiapause in einer Enttäuschung. Der Verteidiger verlor trotz eines Assists für die Detroit Red Wings mit 1:4 bei den Utah Mammoth um den deutschen Stürmer JJ Peterka. Der blieb allerdings ohne Scorerpunkt. Beide Teams liegen derzeit auf einem Playoff-Platz.

Dort stehen auch weiterhin die vom früheren Bundestrainer Marco Sturm trainierten Boston Bruins, obwohl sie sich in einem echten Krimi mit 4:5 nach Penaltyschießen bei Titelverteidiger Florida Panthers geschlagen geben mussten.