American Football Trump-Wut und Flitzer: Das geschah auch noch beim Super Bowl
Beim NFL-Finale steht nicht immer nur das Sportliche im Fokus. Die Bühne wird auch für andere Botschaften genutzt. Dieses Jahr wird über Donald Trump, einen Flitzer und Serena Williams gesprochen.

Santa Clara - Im Gegensatz zum vergangenen Jahr verzichtete Donald Trump dieses Mal auf einen Besuch beim Super Bowl. Trotzdem ließ es sich der US-Präsident nicht nehmen, sich auch während des 29:13-Triumphs der Seattle Seahawks über die New England Patriots zu Wort zu melden. Neben einer Tirade gegen die Halbzeitshow von Latin-Superstar Bad Bunny richtete Trump seine Wut auch direkt gegen die National Football League.
„Die NFL sollte sofort die lächerliche neue Kickoff-Regel ersetzen“, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Worum es dabei geht - und was sonst noch für Gesprächsstoff rund um den Super Bowl sorgte:
Trump und die Kickoff-Regel
Immer wieder schießt Trump gegen eine Regel, die die NFL bereits vor der Saison 2024 eingeführt hatte. Zum Beginn der Halbzeiten und nach dem Erzielen von Touchdowns und Field Goals schießt ein Team den Football zum anderen. Durch die neue Regel stehen die Teams näher beieinander und dürfen erst später loslaufen - damit sollen die Intensität der Kollisionen und die daraus resultierenden Verletzungen verringert werden. Trump hält diese Regel für verweichlicht.
Ein Flitzer und eine Botschaft
Kurz nach Beginn des Schlussviertels stürmte ein Mann mit nacktem Oberkörper auf das Spielfeld. Dabei narrte er gleich mehrere Ordner. Patriots-Profi Kyle Williams legte zwar nicht selbst Hand an, aber rannte hinter dem Mann her, so dass dieser zu Boden ging und von den Sicherheitskräften gestellt werden konnte. Auf der Brust und dem Rücken hatte der Mann in schwarzer Farbe Botschaften geschrieben - diese deuten auf einen Zusammenhang mit einem Finanzanleger hin.
Serena Williams und kein Comeback
Vor dem Super Bowl gab es Spekulationen, ob Tennis-Legende Serena Williams im Rahmen des Finals in einer Werbung ihr sportliches Comeback verkünden könnte. Dies wurde befeuert, als die 44 Jahre alte Amerikanerin diesen Schritt Ende Januar in einer TV-Sendung nicht explizit ausschließen wollte. Einen Spot mit Williams gab es zwar während des NFL-Finals - dabei bewarb die 23-malige Grand-Slam-Turniersiegerin aber lediglich ein Mittel zum Abnehmen. Dies sorgte für reichlich kritische Kommentare in sozialen Netzwerken.