Peter Bogel, Manager der Otto Baskets Magdeburg, über sportliche Ziele, wenig Schlaf und drei Wünsche "Unser Saisonziel lautet Klassenerhalt"
Volksstimme: Peter Bogel, am Sonnabend starten die Otto Baskets Magdeburg in das Abenteuer 2. Bundesliga. Die Lizenz kam spät, bis zuletzt wurde die Mannschaft "gecastet". Sind Sie trotzdem sportlich für die Aufgabe gerüstet?
Peter Bogel: Ich denke ja. Wir werden aber drei bis vier Spiele brauchen, um in der Pro A richtig anzukommen.
Volksstimme: Wie lautet das Saisonziel für Magdeburg?
Bogel: Klassenerhalt. Nach der Hinrunde wäre ich gern in der Verlegenheit, unser Ziel neu definieren zu müssen.
Volksstimme: Wen sehen Sie als Gegner im Kampf um den Klassenerhalt. Und wer spielt vorne?
Bogel: Ich denke, unsere Hauptkonkurrenten kommen aus Paderborn und Kirchheim. Es ist aber schwierig, vorher eine Prognose abzugeben. An der Spitze erwarte ich die Mannschaften aus Jena und Gießen.
Volksstimme: Wo sehen Sie den Magdeburger Basketball in drei, vier Jahren?
Bogel: Weiter in der 2. Bundesliga Pro A, aber etabliert im gesicherten Mittelfeld. Wir wollen weiter kleine Schritte nach vorn machen.
Volksstimme: Wirtschaftlich stehen Sie mit einem Etat von rund 500 000 Euro ebenfalls vor großen Herausforderungen. Können Sie noch ruhig schlafen?
Bogel: Wir arbeiten intensiv an der Sicherung des Etats. Diese Aufgabe wird unser stetiger Begleiter sein. Ich schlafe gut, aber wenig.
Volksstimme: Wenn Sie drei Wünsche für das Heimspiel am Sonnabend gegen Jena hätten, welche wären das?
Bogel: Gesunde Spieler, ein faires Basketballspiel und zufriedene Zuschauer.