Tokio (dpa) - Japan kann bei der Rugby-Weltmeisterschaft weiter auf den Einzug ins Viertelfinale hoffen. Der WM-Gastgeber besiegte Samoa mit 38:19 (16:9) und übernahm mit dem dritten Sieg in der Gruppe A die Tabellenführung.

Der Erst- und Zweitplatzierte aus jeder der vier Fünfer-Staffeln zieht ins Viertelfinale ein. Dort stehen vor dem letzten Gruppenspiel bereits die Engländer. Die Mannschaft von Trainer Eddie Jones feierte mit dem 39:10 (15:3) gegen Argentinien, den dritten Sieg im dritten Spiel und ist mit 15 Punkten Tabellen-Erster der Gruppe C. Die "Pumas" verloren bereits in der 17. Minute Tomas Lavanini durch eine Rote Karte. Damit haben die Südamerikaner nur noch eine kleine Chance darauf weiterzukommen. Zuletzt qualifizierte sich Argentinien 2003 nicht für die K.o.-Runde einer WM.

Australien setzte sich gegen Uruguay mit 45:10 (19:3) durch, ist nach dem zweiten Sieg wieder an der Spitze der Gruppe D und steht ebenfalls kurz vor dem Einzug ins Viertelfinale. Die "Wallabies" trugen erstmals bei einer WM ein Trikot mit einem von den Ureinwohnern inspirierten Design. "Es zeigt, dass wir alle Australier repräsentieren, auch - und das ist wichtig - die Aborigines", sagte Kurtley Bale, der der einzige Aborigine im Team des Mitfavoriten ist. Bisher spielten 14 Aborigines in der Rugby-Geschichte für die australische Auswahl.

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