Duisburg (dpa) – Die deutsche Wasserball-Mannschaft der Frauen hat sich für die Europameisterschaft im kommenden Januar in Budapest qualifiziert. Das Team von Bundestrainer Arno Troost besiegte im Rückspiel der zweiten Qualifikationsrunde Rumänien in Wedau mit 14:11 nach Fünfmeterwerfen.

Nach vier Vierteln hatten die Deutschen ein 10:9 (1:2, 2:3, 2:2, 5:2) erkämpft und somit die 13:14-Hinspielniederlage egalisiert, so dass die Entscheidung per Penalty fallen musste. Gesa Deike vom SV Bayer Uerdingen verwandelte den letzten Strafwurf. Zuvor lag das deutsche Team bis zum Ende des letzten Viertels mit zwei Toren hinten und stand vor dem Aus. Doch eine Energieleistung im letzten Spielabschnitt brachte die Wende.

In der ungarischen Hauptstadt trifft die DSV-Auswahl in einer extrem schweren Sechsergruppe auf Titelverteidiger Niederlande, den EM-Dritten Spanien, den Sechsten Italien sowie die Sieger aus den Partien Israel und der Schweiz (Hinspiel 13:6) sowie Frankreich und Ukraine (Hinspiel 20:1). Bei den beiden vergangenen EM 2016 in Belgrad und 2018 in Barcelona wurden die DSV-Frauen jeweils Achte. Vor zwei Wochen hatten sich auch die Herren für die EM qualifiziert.

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