Frankfurt/Main (dpa) - Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes hat die Bedeutung von Länderspielen für die Finanzen des Verbandes bekräftigt.

"Die Länderspiele sind wirtschaftlich unsere Lebensversicherung", sagte DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius in Frankfurt/Main. Verbandspräsident Fritz Keller sagte, ohne die Partien der Nationalmannschaft käme der DFB in eine "finanziell schwierige Lage". Die Corona-Zwangspause sei die "längste Spielpause seit dem Zweiten Weltkrieg, das sagt einiges aus".

Das DFB-Team von Bundestrainer Joachim Löw spielt in der Nations League am 3. September in Stuttgart gegen Spanien und drei Tage später in Basel gegen die Schweiz. "Der DFB, die Nationalmannschaft, aber auch die UEFA haben zurückgesteckt, um den Ligen den Vorrang zu geben", sagte Keller. "Jetzt würde ich sagen, sind wir dran."

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