Frankfurt/Main (dpa) - Ski-Freestylerin Kea Kühnel ist "Sport-Stipendiat des Jahres".

Die 28-Jährige setzte sich bei der von der Stiftung Deutsche Sporthilfe und der Deutschen Bank initiierten Online-Wahl mit rund 14.000 Teilnehmern gegen Karatekämpferin Jana Bitsch, die paralympischen Asse Johannes Floors (Leichtathletik) und Anna-Lena Forster (Ski alpin) sowie Ruderer Johannes Weißenfeld durch. Eine Jury aus Sport, Politik, Wirtschaft und Medien hatte die fünf Finalisten aus über 100 Bewerbungen ausgewählt.

Die seit 2013 vergebene Auszeichnung würdigt die besonderen Leistungen studierender Spitzensportler. Für den Sieger wird das Sport-Stipendium für eineinhalb Jahre verdoppelt, die vier weiteren Finalisten erhalten für den gleichen Zeitraum eine Zusatzförderung von 50 Prozent des monatlichen Stipendiums.

Kühnel, die parallel zu ihrer Sportkarriere einen Studiengang zu Buchhaltung, Betriebsprüfung und Steuerwesen in Innsbruck absolviert sowie Sinologie in München studiert, hatte 2018 als erste Bremerin an Olympischen Winterspielen teilgenommen und im vergangenen Winter den dritten Platz in der Gesamtwertung im Big-Air-Weltcup belegt.

"Sie hat sich trotz vieler Hürden fest im internationalen Ski-Freestyle-Zirkus etabliert. Parallel dazu absolviert sie erfolgreich nicht nur einen, sondern sogar zwei Studiengänge - das ist in höchstem Maße beeindruckend und verdient jede Förderung", würdigte Sporthilfe-Vorstandschef Michael Ilgner die Siegerin.

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