New York (dpa) - Alexander Zverev macht sich Sorgen um das Image der jungen Tennis-Generation. Weil sich viele der derzeit aufstrebenden Spieler während ihrer Matches immer wieder Auszeiten zur Behandlung oder zum Toilettengang nehmen, sieht er den Ruf der nachrückenden Spieler gefährdet.

"So ein Image möchte ich nicht für die jungen Spieler haben", sagte der 22-Jährige nach seinem Zweitrundensieg bei den US Open in New York gegen Frances Tiafoe.

Der Amerikaner hatte sich in der Partie nach dem dritten Satz eine satte zwölf Minuten lange Toilettenpause genommen. "Ich weiß gar nicht, was man so lange auf Toilette machen kann", sagte Zverev. In den Tagen zuvor hatte sich der 21 Jahre alte Grieche Stefanos Tsitsipas ebenfalls eine mehrminütige Pause gegönnt. "Ich weiß nicht, warum die jungen Spieler das machen. Roger (Federer) und Rafa (Nadal) machen das auch nicht", sagte Zverev.

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