Stendal l Zum mittlerweile siebten Mal fanden in dieser Woche die Altmärkischen Schultheatertage statt. 107 Schülerinnen und Schüler aus Stendal und Umgebung kamen diesmal zusammen, um in Workshops Neues zum Schauspielhandwerk zu lernen oder bei Aufführungen sogar selbst inszenierte Stücke vorzutragen.

Der Einblick in die Maske diente diesmal dazu, zu lernen, glaubwürdige Verletzungen zu schminken. „Es ist beeindruckend, was damit so gemacht werden kann“, erzählte hinterher Konrad Bojanowski, einer der Teilnehmer des Freiwilligen Sozialen Jahrs (FSJ) am Theater der Altmark, die die Veranstaltung auf die Beine stellten. Die Chorübungen gaben eine Vorschau auf eine kommende Premiere des Theaters mit Liedern aus dem Musical „Whistle Down the Wind.“ Beim „Action-Theatre“ ging es besonders um Bewegung und Improvisation: So konnten eigene Choreografien zusammengestellt werden, die die Schüler als Regisseure oder Darsteller selbst in die Hand nahmen.

Was schon an Theaterkenntnissen bestand, durfte bei den Vorführungen gezeigt und von Profis bewertet werden. Die Stücke dazu waren entweder selbst verfasst, wie „Das Geheimnis“ und „Der Hilde-Fox“ der zwei Hildebrand-Teams, oder basierte auf bestehenden Geschichten - dazu gehörten „Jeanne oder Die Lerche“ vom Hegel-Gymnasium und die offene Probe zu „Der gestiefelte Kater“ von der Winckelmann-Gemeinschaftsschule Seehausen.

Schwerter für besondere Leistungen

Zum Abschluss gab es nicht nur die Verabschiedung, die ursprünglich angekündigt war. Eine Überraschungs-Preisverleihung wurde auch organisiert. Dabei wurde jede teilnehmende Schule oder Theatergruppe für ihre jeweilige Spezialität ausgezeichnet und durfte ein individuell gestaltetes Schwert mitnehmen.

So punktete etwa das Geschwister-Scholl-Gymnasium mit hoher Motivation bei den Workshops, die Winckelmann-Gemeinschaftsschule mit Komik und die Alt-Gruppe des Rudolf-Hildebrand-Gymnasiums mit Choreographie. Auch die FSJler und Betreuer vom Theater der Altmark dankten und beschenkten sich gegenseitig, bevor sie die zweitätige Veranstaltung für beendet erklärten.