Overath (dpa/tmn) - Auch Süßwasserschnecken dürfen ins Aquarium. Beim Einsatz ist darauf zu achten, dass die Weichtiere ebenso empfindlich auf eine Änderung der Wasserwerte reagieren wie Fische. Deshalb sollten sie langsam eingewöhnt werden, rät die Fördergemeinschaft Leben mit Heimtieren (FLH).

Anders als viele Zierfischarten, die oft aus ausgesprochen kalkarmen Gewässern stammen, würden die meisten Süßwasserschnecken hartes, kalkhaltiges Wasser bevorzugen. Sie benötigen es für den Bau ihres Schneckenhauses. "Mangelnder Kalkgehalt verursacht häufig Löcher in den Gehäusen.

Er kann aber bis zu einem gewissen Grad durch mineralreiche Ernährung kompensiert werden", erklärt FLH-Experte Bernd Schmölzing. Er empfiehlt dafür Sepiaschalen.