München (dpa) - Diane Kruger (43) geht selbst kaum noch ins Kino. "Ich versuche es zumindest, bestimmte Filme muss man einfach im Kino sehen", sagte die Filmschauspielerin ("Aus dem Nichts") der "Süddeutschen Zeitung".

"Ansonsten hänge ich aber vor Netflix und betreibe Binge-Watching wie alle anderen auch." In Sachen Arbeit würde sie sich über mehr Angebote aus der deutschen Heimat freuen: "Merkwürdigerweise kommt aus Deutschland immer noch am wenigsten. Seit "Aus dem Nichts" hatte ich vielleicht zwei, drei Angebote von hier. Die haben mich dann aber nicht so begeistert, dass ich zugesagt hätte. Dabei würde ich mich freuen, wenn mehr aus Deutschland käme."

Mit Fatih Akin arbeite sie aber trotzdem bald wieder. Das Marlene-Dietrich-Projekt mit ihm reife: "Ja, dieses Projekt ist in der Entwicklung, wir arbeiten am Drehbuch und wollen das auf jeden Fall machen. Details möchte ich aber noch nicht verraten."

Kruger, die aus der Nähe von Hildesheim stammt, zog mit 15 als Model nach Paris. Ihren internationalen Durchbruch als Schauspielerin hatte sie 2004 mit dem Film "Troja".

SZ-Interview