Berlin (dpa) - Sänger Tim Bendzko (34), der bei seinen Konzerten volle Hallen und Stadien gewöhnt ist, mag es ansonsten gern ruhiger.

"Mir fällt es überhaupt nicht schwer, auf Bühnen zu stehen und vor Menschen zu singen. Aber privat bin ich ungern unter vielen Menschen", sagte Bendzko der Deutschen Presse-Agentur. "Ich bin lieber zu zweit oder in kleinen Gruppen unterwegs, wo man sich noch unterhalten kann. Zu viele Eindrücke überfordern mich irgendwie."

Auf einer Konzertbühne verspüre er eine Art unsichtbare Barriere zum Publikum. "Dadurch kann ich mich total entspannen und könnte dort fast schon Reden halten, was privat das Schlimmste überhaupt wäre", sagte Bendzko weiter.

Der Berliner Musiker ("Hoch", "Keine Maschine") veröffentlichte vor wenigen Tagen sein Live-Album "Live 2019" und eine zweieinhalbstündige Doku. Ab Mitte Mai geht er auf seine "Jetzt bin ich ja hier"-Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

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