New York (dpa) - Die nordamerikanische Basketball-Profiliga NBA setzt weiter darauf, die wegen der Coronavirus-Pandemie unterbrochene Saison noch beenden zu können.

Um den Fans auch in Krisenzeiten weiter Sport bieten zu können, denkt die NBA darüber hinaus auch an außergewöhnliche Maßnahmen. Es gebe Gespräche, ob eine Gruppe von Spielern beispielsweise für "eine gigantische Spendenaktion" antreten könne, sagte NBA-Commissioner Adam Silver bei ESPN. Dafür könnte es ein Protokoll geben, durch das bestimmte Profis auf das Coronavirus getestet und isoliert werden, um somit spielen zu können. "Die Menschen hängen zuhause fest und ich denke, dass sie Ablenkung brauchen. Sie müssen unterhalten werden."

Die NBA hatte ihren Spielbetrieb vor knapp einer Woche für zunächst "mindestens 30 Tage" unterbrochen. Die US-Gesundheitsbehörde CDC hatte zuletzt allerdings empfohlen, in den kommenden acht Wochen im ganzen Land Veranstaltungen mit 50 Personen und mehr zu verschieben oder abzusagen.

Silver wollte keine Prognose treffen, wann die NBA wieder regulär spielen könnte. "Ich bin von Natur aus optimistisch und ich will daran glauben, dass wir in der Lage sind, zumindest einige Teile dieser Saison zu retten", sagte der 57-Jährige. "Ich habe kein Gefühl dafür, wie lange diese Phase noch andauern wird." Dabei könnte sich beispielsweise das Format für den Rest der Saison, in der ursprünglich am 18. April die Playoffs beginnen sollten, ändern.

Silver-Interview bei ESPN