Der 1. FC Magdeburg tritt morgen in Wilhelmshaven an

FCM-Kapitän Bauer: "Wir sind optimistisch"

Von Klaus Kahmann 26.08.2010, 04:55

Morgen reisen die Regionalliga-Fußballer des 1. FC Magdeburg nach Wilhelmshaven, wo sie um 19.30 Uhr im dritten Spiel dieser Saison auf den Gastgeber SV Wilhelmshaven treffen, Die Norddeutschen hatten am vorigen Wochenende in Kiel eine knappe 2:3-Niederlage kassiert.

Magdeburg. Wilhelmshaven ist eigentlich für die Elbestädter ein "gutes Pflaster". In der vergangenen Saison hatte es gegen die Männer von der Nordseeküste erst einen 5:2-Heimsieg und dann im Nachholspiel in Wilhelmshaven unter FCM-Interimstrainer Carsten Müller einen 2:1-Erfolg gegeben. Dabei hatten die Magdeburger Moral und Kampfkraft bewiesen, einen 0:1-Rückstand in einen Sieg umgewandelt.

FCM-Kapitän Daniel Bauer war zu dem Spiel am 7. März diesen Jahres nicht mit aufgelaufen, befand sich noch im Rehabilitations-Training. Aber der Mittelfeldspieler ist sehr zuversichtlich: "Meinetwegen kann das gern wieder so laufen. Noch besser wäre aber, wenn wir gleich die Akzente setzen und in Führung gehen. Wir sind auf jeden Fall optimistisch", meint der Mittelfeldspieler.

Zuversicht schöpft der dabei auch aus dem 1:1 im Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des Hamburger SV. "Mit dem Ergebnis können wir natürlich nicht zufrieden sein, wohl aber mit der Leistung, besonders in den zweiten 45 Minuten. Nach der Aussprache in der Halbzeitpause hat die Abstimmung besser geklappt, standen wir auch hinten kompakter. Das wollen wir in Wilhelmshaven möglichst von Anfang an schaffen. Aber da treffen wir ja auf ein anderes Spielsystem, auf das wir uns einstellen müssen", war weiter von Bauer zu hören.

Sein Trainer Ruud Kaiser hat seine Mannschaft komplett beieinander. Auch der durch einen Infekt angeschlagene Stephan Neumann ist am Dienstag wieder ins Training zurückgekehrt. "Wir müssen sehen, wie Stephan jetzt das Training verkraftet, ob er wieder voll einsatzfähig ist. Davon hängt ab, ob ich ihn schon wieder mit ins Spiel bringen kann oder nicht", so Kaiser zum Einsatz von Neumann.

Mit dem Blick zurück auf das Hamburg-Spiel erklärt er: "Wir müssen im taktischen Bereich noch klüger operieren. So wie wir das nach dem Seitenwechsel auch am Sonntag getan haben. Nur so können wir mehr Stabilität in unser Spiel bekommen. Das sollte ja ein wichtiges Ziel für mich in dieser Saison sein."

Kaiser setzt wie Bauer darauf, dass der FCM über sein starkes Flügelspiel ("mit dem Edeljoker Maik Georgi", wie ihn Bauer nannte) die Begegnung an sich reißen kann. "Dann müssen wir allerdings noch in der Ausnutzung unserer Tormöglichkeiten zulegen", fordert Bauer von sich und seinen Mannschaftskameraden.