Fördern, Fordern, Belohnen Ausbildungskonzept wird auch in Zerbst umgesetzt

21.03.2012, 12:24

Zerbst (gbl). Die ETL, Deutschlands größter Verbund von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern, Rechtsanwälten und Unternehmensberatern, führt sein Engagement um neu Auszubildende auch 2012 weiter. Für die mehr als 600 Kanzleien in Deutschland ist das Heranziehen von bestausgebildetem Nachwuchs notwendig, um ihren Mandanten auch in der Zukunft einen hochqualifizierten Service zu bieten. Deshalb werden in den ETL-Kanzleien jährlich zahlreiche junge Menschen ausgebildet, vorrangig zu Steuerfachangestellten, aber auch zu Rechtsanwaltsfachangestellten und Kaufleuten für Bürokommunikation. Allein in den letzten 10 Jahren haben im ETL-Verbund mehr als 2 000 Auszubildende ihre Abschlussprüfungen erfolgreich absolviert und damit den Grundstein ihrer beruflichen Karriere gelegt. Das Konzept ist schlüssig: "Fördern, Fordern und Belohnen". Der Startschuss zur Ausbildung fällt in der ETL-Akademie Villa Westerberge in Aschersleben.
Beim Warm-up-Seminar, einer mehrtägigen Einführungsveranstaltung, werden den neuen Auszubildenden die ETL-Philosophie und unmittelbar anwendbares Fachwissen für die Arbeit in der Kanzlei vermittelt. Auch später wird nicht auf ausbildungsbegleitende Seminare verzichtet. Während der gesamten Ausbildungszeit besuchen die Auszubildenden zahlreiche ETL-Seminare, die die fachliche, aber auch soziale Kompetenz der Jugendlichen stärkt. In der Kanzlei selbst wird der Grundstein mit einer detaillierten Ausbildungsplanung gelegt und in regelmäßigen Feedbackgesprächen werden immer wieder neue Meilensteine gesetzt. So können die Auszubildenden das in der Berufsschule Gelernte im Kanzleialltag vertiefen und üben. Wesentlicher Bestandteil der Motivation ist das Honorieren guter Leistungen. Mit einer Prämie von bis zu 500 Euro werden gute Noten pro Zeugnis belohnt – ein besonderer Anreiz, das fachliche Wissen perfekt zu beherrschen.
Auch in Zerbst/Anhalt wird dieses Konzept umgesetzt. Die Kanzlei Schmidt & Partner hat in den letzten 15 Jahren viele junge Menschen ausgebildet und nach erfolgreich bestandener Prüfung auch zum Teil als Stammpersonal in ihre Kanzlei integriert. In diesem Jahr soll eine weitere "Generation" in der Kanzlei heranwachsen. Noch ist die Suche
nach einem geeigneten Bewerber für eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten nicht abgeschlossen. "Wir suchen fröhliche, aufgeschlossene Jungen und Mädchen, die Interesse an steuerlichen, wirtschaftlichen und rechtlichen Fragen haben", sagt Kanzleileiterin und Steuerberaterin Christiane Schwenke. Weiter fügt sie hinzu, dass der Beruf des Steuerfachangestellten die Bereitschaft erfordert, sich permanent fachlich fortzubilden. "Oft ist das die größte Herausforderung für die jungen Menschen", ergänzt Christiane Schwenke. Vielen hat es geholfen, den Beruf durch ein Praktikum kennenzulernen. Dabei fanden sie heraus, ob die Arbeit in einer Steuerberatungskanzlei das Richtige für sie ist. Einige davon haben dabei ihre Berufung gefunden und sind nun schon seit vielen Jahren dabei.