Val Müstair (dpa) - Für den deutschen Teamchef Peter Schlickenrieder hat die Tour de Ski der Langläufer auch ohne die starke norwegische Mannschaft einen hohen Stellenwert.

"Die Tour de Ski ist nach wie vor eins der Vorzeigeformate im Skilanglauf", sagte der 50-Jährige laut Verbandsmitteilung zur Nominierung des deutschen Teams. "Folglich hat die Tour auch für uns einen sehr hohen Stellenwert und eine besondere Bedeutung."

Mit Blick auf den Saisonhöhepunkt, die Heim-Weltmeisterschaft ab dem 23. Februar in Oberstdorf, ist die Tour de Ski vom Neujahrstag bis zum 10. Januar 2021 auch unter Trainingsgesichtspunkten wichtig. "Wir haben noch nicht allzu viele intensive Schneekilometer absolviert", sagte Schlickenrieder. "Die Tour de Ski ist also nicht nur eine Härteprobe, sondern auch ein großer, intensiver "Trainingsblock", der seine Wirkung entfalten wird, wenn man danach entsprechend wieder Ruhe an den Körper lässt."

Bei den deutschen Männern nominierte Schlickenrieder Thomas Bing (Rhöner WSV S. Dermbach), Lucas Bögl (SC Gaißach), Janosch Brugger (WSG Schluchsee), Jonas Dobler (SC Traunstein e.V.), Andreas Katz (SV Baiersbronn) und Florian Notz (TSV/SZ Böhringen Römerstein). Bei den Frauen sind Pia Fink (SV Bremelau), Antonia Fräbel (WSV Asbach), Laura Gimmler (SC 1906 Oberstdorf), Katharina Hennig (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal), Sofie Krehl (SC 1906 Oberstdorf) und Julia Preußger (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal) dabei.

Das norwegische Team hatte seinen Startverzicht angekündigt, nachdem die Austragungsorte der Tour de Ski nicht wie gefordert reduziert worden waren. Die Veranstaltung findet in Val Müstair (Schweiz), Toblach (Italien) und Val di Fiemme (Italien) statt.

© dpa-infocom, dpa:201229-99-841382/2

Neuigkeiten zu den deutschen Langläufern

Informationen zum Auftakt der Tour de Ski