Frankfurt/Main (dpa) - Wegen der Corona-Pandemie sind auch Mitte August deutlich weniger Menschen über den Frankfurter Flughafen gereist als im Vorjahr.

Vom 10. bis 16. August zählte der Flughafenbetreiber Fraport an Deutschlands größtem Airport 353.289 Fluggäste und damit 77,3 Prozent weniger als in der entsprechenden Kalenderwoche Mitte August 2019, wie er in Frankfurt mitteilte. Das waren rund 150 Passagiere weniger als in der Vorwoche, als der Rückgang im Jahresvergleich 77,5 Prozent betragen hatte.

Die Zahl der Flugbewegungen sank nun im Vergleich zur entsprechenden Kalenderwoche des Vorjahres um 61,3 Prozent auf 4029 Starts und Landungen. Das Aufkommen an Fracht und Luftpost fiel um 13,7 Prozent auf 32.588 Tonnen, nachdem sich der Rückgang in der Vorwoche im Jahresvergleich 11,0 Prozent betragen hatte.

Viele Fluggesellschaften bieten seit Juni wieder mehr Flüge an, nachdem der Passagierverkehr wegen der weltweiten Reisebeschränkungen seit Ende März weitgehend zusammengebrochen war. Seit 15. Juni hat das Auswärtige Amt die Reisewarnungen für die meisten EU-Mitgliedsstaaten, den Schengen-Raum und Großbritannien aufgehoben. Allerdings gibt es inzwischen wieder Reisewarnungen für bestimmte Regionen, darunter das spanische Festland und die balearischen Inseln inklusive Mallorca. Branchenvertreter erwarten, dass der Passagierverkehr erst in einigen Jahren wieder das Niveau aus der Zeit vor der Coronavirus-Pandemie erreicht.

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