Brüssel (dpa) - Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im September weiter von ihrem Einbruch in der Corona-Krise erholt. Allerdings hat das Tempo der Erholung abgenommen.

Der von der EU-Kommission erhobene Economic Sentiment Indicator (ESI) stieg zum Vormonat um 3,6 Punkte auf 91,1 Zähler, wie die Kommission in Brüssel mitteilte.

In der Europäischen Union hellte sich die Wirtschaftsstimmung ebenfalls weiter auf. Laut Kommission hat das Konjunkturbarometer etwa 70 Prozent seines Einbruchs in der Krise wettgemacht. Im März und April war der Indikator drastisch gesunken, da die europäischen Länder massive Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ergriffen.

Nicht nur die Wirtschaftsstimmung, auch der Beschäftigungsindikator stieg weiter an. Allerdings verläuft die Erholung auch hier langsamer als in den Vormonaten.

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