Duisburg/Magdeburg l Ahmet Engin wurde für seinen brutelen Triott gegen Ernst gesperrt. Es passierte in der 60. Minute am vergangenen Freitag beim 0:1 des FCM in Duisburg: Ernst hatte sich gegen Engin eigentlich bereits durchgesetzt. Doch der Duisburger ließ nicht locker und trat Ernst von hinten brutal auf die linke Wade. Der FCM-Defensivspieler krümmte sich vor Schmerzen auf dem Boden, wurde auf einer Trage liegend vom Platz getragen. „Ich habe mir die Szene noch fünf-, sechsmal angeschaut. Jedes Mal ist mir schlechter geworden", sagte Ernst.

Der Defensivspieler wird am Mittwochfrüh im Uniklinikum Magdeburg von Dr. Jan-Philipp Schüttrumpf operiert. „Bei ihm habe ich ein gutes Gefühl. Dann werde ich auch wissen, was neben dem Außenknöchel noch kaputt ist. Es besteht der Verdacht, dass auch das Syndesmoseband betroffen ist“, erzählt Ernst. „Immerhin habe ich am Außenknöchel keinen Trümmerbruch erlitten. Der Knöchel ist glatt gebrochen und kann somit schneller heilen.“

Der Verteidiger rechnet momentan mit einer Ausfallzeit von drei bis vier Monaten. „Die Saison ist für mich natürlich gelaufen. Ich hoffe aber, so schnell wie möglich wieder auf dem Damm zu sein“, sagt er. Und: „Mein Ziel ist, zum Vorbereitungsstart wieder dabei zu sein.“

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