Magdeburg l Mario Kallnik machte beim Trainingsauftakt des FCM am Mittwoch einen zufriedenen Eindruck. „So ein Trainingsauftakt ist doch immer wieder etwas Schönes und Besonderes“, sagt er rückblickend. „Ich freue mich sehr, dass es wieder losgeht.“

Für den FCM-Geschäftsführer war es wichtig, dass die Spieler in der Sommerpause richtig ausspannen konnten. „Es war gut, dass die Jungs mal vier Wochen frei hatten.“ In den kommenden sechs Wochen werden die Akkus dagegen in der Vorbereitung stark strapaziert. Neben den Testspielen und Trainingseinheiten stehen auch viele intensive Läufe auf dem Programm. Kallnik macht klar, dass die 2. Bundesliga ein brutal ausgeglichener Wettbewerb wird. „Das hat man in der vergangenen Saison bei Eintracht Braunschweig gesehen, die am letzten Spieltag abgestiegen sind und die es wohl lange nicht für möglich gehalten hätten“, betont er. 

Der Geschäftsführer sagt deshalb auch, dass das erste Ziel zunächst klar definiert ist. „Wir müssen so schnell wie möglich 41 Punkte holen“, so Kallnik. Dieser Wert sollte zum Klassenerhalt reichen. „Wir wollen uns in der 2. Liga etablieren und damit den nächsten Schritt machen.“ Er schränkt sich bei der Zielsetzung aber nicht ausschließlich auf den Zweitliga-Verbleib ein. „Ich will nicht davon reden, dass in der kommenden Saison nur Platz 15 und nichts anderes zählt. Wir wollen die Zähler holen und dann sehen wir weiter“, macht er klar. „Wenn wir Weihnachten bereits 41 Punkte haben sollten, dann können wir gerne über neue Ziele reden.“

Balance muss stimmen

Bei dieser Aussage werden Erinnerungen an den Sommer vor einem Jahr wach, als er in der Volksstimme sagte, das er in der 3. Liga bei 45 Punkten zur Winterpause über neue Ziele nachdenken würde. Dies schien damals zwar etwas unrealistisch, wurde am Ende aber sogar noch übertroffen.

Auf die Spieler bezogen hat Kallnik ganz klare Erwartungen. „Das Team steht über allem. Wir haben uns individuell und in der qualitativen Breite verstärkt. Das kommt aber nur zum Tragen, wenn wir auch geschlossen als Mannschaft auftreten“, stellt er klar. „Sollte ein Spieler das nicht befolgen und sich Grüppchenbildungen andeuten, würden wir sofort dazwischen gehen. Wir hätten auch keine Scheu vor drastischen Maßnahmen.“

Das Kollektiv habe den Club in der vergangenen Saison so erfolgreich gemacht und das Triple ermöglicht. Daran gelte es anzuknüpfen. „Was bringt uns sonst die individuelle Qualität, wenn die Balance innerhalb des Teams nicht stimmen sollte“, fragt sich Kallnik. Der Geschäftsführer ist aber optimistisch, dass sich die Neuzugänge gut integrieren werden und der FCM weiter als Team auftritt. „Wir haben von den neuen Jungs einen sehr guten Eindruck, es sollte gut passen.“

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