Magdeburg/Berlin l Maik Franz, Assistent der FCM-Geschäftsführung und Ex-Profi, klagt vor dem Berliner Landgericht gegen Thorsten Manske, Vizepräsident von Hertha BSC.

Nach Angaben des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ geht es um einen Streit­wert von mehr als 600.000 Euro, die der Ex-Spie­ler während seiner Zeit beim Karlsruher SC (2006 bis 2009) mit ris­kan­ten Geld­an­la­gen ver­lo­ren ha­ben soll. Mans­ke war frü­her der Steu­er­an­walt von Franz und soll ihm zu Schifffonds, sogenannten Schrott­pa­pie­ren, geraten haben.

Franz wirft Manske auch vor, dass er Provisionen von dem Finanzmakler Stefan A. erhielt, der sich um die Deals gekümmert habe. Auch Jörg Neubauer, langjähriger Berater von Franz, soll Provisionen bekommen haben, da er den Kontakt herstellte.

Manske lässt sein Amt bei Hertha BSC unterdessen bis auf Weiteres ruhen.

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