Magdeburg l Da der SC Paderborn nicht über ein 0:0 in Karlsruhe hinauskam, übernahm der FCM die Tabellenführung und kann somit sogar noch das Triple (Aufstieg, Meisterschaft, Landespokalsieg) erreichen.

FCM setzt Serie fort

Die Spieler des Clubs waren nach dem Abpfiff zufrieden. Mit dem 2:0 in Halle setzte der FCM seine Serie fort. Das Team hat mittlerweile sechs Drittligasiege in Folge gefeiert und ist seit zehn Partien ungeschlagen.

Besonders glücklich war Felix Lohkemper, der in Halle beide Treffer erzielte (32./53.). „Für mich war die Partie extrem wichtig. Ich habe in den vergangenen Wochen nicht viel gespielt, es ging aber zuletzt auch um die Mannschaft, deshalb habe ich mein Ego zurückgestellt“, sagte er. „Für mein Selbstvertrauen waren die beiden Treffer natürlich super. Ich habe mich auch gefreut, dass ich durchspielen durfte. Das ist nicht selbstverständlich.“

Lohkemper tankt Selbstvertrauen

Für Lohkemper war es das zweite Mal in dieser Drittligasaison, dass er über 90 Minuten ran durfte, zuvor war dies am 1. Spieltag in Großaspach (1:4) der Fall. In 15 Saisonpartien kann er mit fünf Treffern und zwei Vorlagen eine gute Quote vorweisen. „Mich haben in dieser Saison zwischenzeitlich kleine Verletzungen zurückgeworfen, immer dann, wenn es gut lief“, sagte der Stürmer. „Jetzt ist es einfach wichtig, dass ich gesund bleibe, dann sieht man auch, was ich drauf habe und dass ich der Mannschaft helfen kann.“

Lohkemper durfte in Halle zentral im Sturm auflaufen, eine Position, die ihm besonders gut liegt. „Ich habe in meiner Karriere eigentlich immer in der Mitte gespielt. Dort fühle ich mich wohl“, betonte er. Mit Philip Türpitz, der ihm beide Tore vorlegte, verstand er sich auffällig gut. Lohkemper ließ keinen Zweifel daran aufkommen, dass er auch in der kommenden Saison das FCM-Trikot tragen wird. „Ich will in der 2. Bundesliga durchstarten. Dort wird ganz anders Fußball gespielt. Das kommt mir entgegen. Ich werde auf jeden Fall in der nächsten Saison in Magdeburg bleiben“, versicherte er.

Landespokal am Dienstag

Zunächst gilt es aber, die restlichen Saisonspiele zu absolvieren. Am Dienstag (14 Uhr) steht das Landespokal-Halbfinale beim Verbandsligisten BSV Halle-Ammendorf auf dem Programm. Bei einem Sieg würde der FCM im Finale auf den Oberligisten Lok Stendal treffen. Für den FCM ist in dieser Spielzeit somit noch das Triple, bestehend aus Aufstieg, Meisterschaft und Landespokalsieg, möglich. „Wir wollen die nächsten Spiele gewinnen. Das zeigt den Charakter der Mannschaft“, blickte FCM-Kapitän Marius Sowislo voraus.

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