Duisburg l Der Schock saß tief. In der 22. Minute ging Christian Beck nach einem Kopfballduell mit dem Duisburger Enis Hajri zu Boden. Der FCM-Kapitän blutete, wurde am Spielfeldrand behandelt. Doch es kam noch schlimmer: Beck musste nicht nur ausgewechselt werden, er wurde direkt ins Duisburger Krankenhaus auf die Intensivstation gebracht.

Die erste vage Diagnose ließ nichts Gutes vermuten: Beck hat sich wohl eine Gehirnerschütterung zugezogen, konnte sich kaum noch an den Zweikampf erinnern. Ob er sich auch einen Jochbeinbruch zugezogen hat oder sogar noch weitere Verletzungen, war am späten Freitagabend noch völlig unklar. Am Sonnabend wird entschieden, wie es weitergeht, ob er eventuell operiert werden muss. "Die Verletzung von Christian trifft uns schwer", sagte FCM-Trainer Michael Oenning

Auch FCM-Mittelfeldspieler Jan Kirchhoff war mitgenommen: "So etwas steckt man als Mannschaft nicht so schnell weg. Wir hoffen, dass es ihm schnell wieder besser geht." Auch die Duisburger Spieler erkundigten sich nach dem Gesundheitszustand von Beck, wollen ihn sobald wie möglich persönlich kontaktieren.

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