Novo Sancti Petri l Plötzlich knackte es laut. Charles Elie Laprévotte absolvierte am Sonntag mit seinen Teamkollegen einen Kraft-Kreisel und sprang über mehrere Hürden. Bei einer dieser Hürden knickte er mit dem rechten Fuß um, krümmte sich danach mit schmerzverzerrtem Gesicht. An Training ist seitdem nicht mehr zu denken, statt des erhofften Neustarts herrscht Frust.

„Anfangs dachte ich, dass etwas Schlimmes passiert ist – eine Bänderdehnung, vielleicht sogar ein Riss“, sagt der Franzose. Laprévotte wurde von den Physiotherapeuten Tino Meyer und Philipp Brix gestützt, der rechte Fuß bandagiert – dann humpelte er vom Platz.

Untersuchung in den nächsten Tagen

Immerhin: Die schlimmsten Befürchtungen haben sich nicht bestätigt, Laprévotte konnte gestern wieder auftreten und ein lockeres Lauftraining absolvieren. „Was genau mit den Bändern ist, werden wir aber wohl erst nach einer MRT-Untersuchung erfahren“, sagt Laprévotte. Diese wird, wenn notwendig, in den kommenden Tagen noch in Spanien, eher aber nach der Rückkehr in Magdeburg stattfinden.

Chahed zwickt das Knie

Dort könnte der FCM dann eigentlich gleich einen Doppeltermin anmelden. Denn auch Tarek Chahed klagt über Probleme. Bei ihm ist die Sache komplizierter. „Es ist die gleiche Verletzung, die ich schon im Dezember hatte“, ärgert er sich. Am 7. Dezember beim 0:2 gegen Ingolstadt zog er sich eine Sehnenreizung im linken Knie zu. „Es ist extrem bitter, weil ich Lust auf das Trainingslager hatte. Ich wollte mich anbieten, dem neuen Trainer zeigen.“

Doch Laprévotte macht sich und dem Teamkollegen Mut: „Ich denke nicht, dass wir lange ausfallen werden. Den Rückstand holen wir schnell wieder auf.“