Magdeburg l Wenn Nico Hammann vor einem Spiel gegen den SV Sandhausen zum Pressegespräch angefragt wird, kann sich der FCM-Verteidiger schon denken, worum es geht. Um Einblicke in seinen Ex-Verein nämlich. 2015 wechselte Hammann nach Baden-Württemberg, kehrte allerdings nach einem halben Jahr zurück nach Magdeburg. "Es gab viele Gründe, warum ich dort nicht glücklich geworden bin. Zum einen hat sich der Trainer zu Beginn für einen anderen Spieler auf der Position entschieden. Der hat seine Sache gut gemacht. Da war es für mich schwierig, an ihm vorbeizukommen. Denn wenn die Stammformation fit war, hat die auch gespielt", erzählt Hammann.

Kontakt zu einigen Spielern in Sandhausen hat er aber trotzdem noch, beispielsweise zu Andrew Wooten oder Denis Linsmayer. "Wir tauschen uns jetzt nicht regelmäßig aus, aber kennen uns eben schon über viele Jahre", berichtet der FCM-Spieler. Der erwartet übrigens, dass seine früheren Teamkollegen mit dem vorangegangenen Erfolg - 2:0-Sieg gegen Erzgebirge Aue - im Rücken sehr selbstbewusst auftreten werden.

FCM muss bei Standards wach sein

"Die haben durch den Sieg schon Selbstvertrauen getankt. Wobei man sagen muss, dass sie zwar gegen den HSV und Köln verloren haben, aber ihre Sache da auch nicht ganz schlecht gemacht haben. Deshalb denke ich, dass da ein harter Brocken auf uns zukommt", folgert Hammann. Für den FCM komme es daher wieder einmal drauf an, einfache Fehler zu vermeiden. "Weil Sandhausen recht gut nach vorne umschaltet. Und wir müssen bei Standards extrem wach sein, weil sie gute Kopfballspieler haben."

Ob Hammann, der zuletzt am Knie verletzt war, gegen seinen Ex-Verein wieder auf dem Spielfeld stehen wird, steht noch nicht fest. Allerdings: "Mir geht es auf jeden Fall gut. Ich trainiere seit anderthalb Wochen wieder mit der Mannschaft. Die Probleme sind weg, von daher bin ich also fit." Dann fügt der Innenverteidiger noch an: "Ich wäre einsatzbereit."

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