Der 1. FC Magdeburg hat sich von Trainer Stefan Krämer getrennt. Es ist das Ende einer Zusammenarbeit, die sich im Rückblick nach nur sechs Monaten als Missverständnis herausgestellt hat.

Unstrittig ist, dass Stefan Krämer ein kommunikativer Trainer ist, der eine Mannschaft hinter sich bringen kann und fähig ist, dadurch eine Begeisterung im und um den Verein zu entfachen. Doch beim Club gelang ihm das zu keiner Zeit. Nur einmal gewann der FCM zwei Spiele in Folge. Die einzige Konstanz in der Vorrunde war die Inkonstanz. Krämer ließ in entscheidenden Momenten zudem die notwendige Konsequenz vermissen – wechselte während eines Spiels oft zu spät oder nahm seine Führungsspieler zu selten in die Pflicht.

Die vom Trainer vermisste Konsequenz zeigten die Verantwortlichen um Geschäftsführer Mario Kallnik und Sportchef Maik Franz jetzt mit der Trennung vom Trainer. Und dieser Schritt ist richtig – denn mit diesem Kader ist deutlich mehr möglich.